So sind wir vorgegangen

Um den Daten­umzug direkt zwischen zwei Smartphones – also ohne Backup per Cloud oder Computer – zu unter­suchen, wählten wir exemplarisch zwei ältere Smartphones als Quell­geräte aus: das Samsung Galaxy S7 Edge mit Android und Apples iPhone 6s mit iOS. Wir legten darauf Daten ab (darunter Kontakte, SMS, Videos und Musik ohne Kopier­schutz), tätigten Eingaben (etwa Einträge in den Kalender), nutzten Stan­dard­apps (etwa Samsung Kalender oder Apple Musik) und installierten zusätzlich einige exemplarisch ausgewählte Anwendungen (kostenlose sowie kosten­pflichtige) aus den offiziellen App-Stores.

Wir legten Nutzer­konten bei Apple und Google an, unterbanden aber – falls möglich – die auto­matische Synchronisation zwischen Gerät und Cloud. Den Daten­transfer führten wir jeweils mit der vom Anbieter des neuen Geräts bereit­gestellten App durch. Beim Wechsel auf das Google Pixel 2 und beim Umzug auf das iPhone 8 verwendeten wir die Installations­routine des Zieltelefons, die die Funk­tionen von Umzugs-Apps umfasst. Als Zieltelefone wählten wir exemplarisch fünf weit­verbreitete Geräte der wichtigsten Anbieter aus. Nach dem Umzug kontrollierten wir auf den Neugeräten, welche Daten, Einstel­lungen und Apps über­tragen wurden. Bei anderen Geräte­kombinationen kann es zu abweichenden Ergeb­nissen kommen.

Daten­sende­verhalten

Mithilfe eines zwischen­geschalteten Prox­yser­vers lasen wir den Daten­strom der Apps aus und entschlüsselten ihn falls nötig und möglich. Anschließend analysierten wir die Inhalte.

Die Prüfungen erfolgten im Mai 2018.

Dieser Artikel ist hilfreich. 31 Nutzer finden das hilfreich.