Handywechsel Hilf­reiche Apps für den Daten­umzug

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Handywechsel - Hilf­reiche Apps für den Daten­umzug
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Der Freude über das neue Handy folgt oft umge­hend die Ernüchterung: Der über Jahre angewachsene Daten­berg muss aufs neue Smartphone über­tragen werden. Das kann tech­nisch mühsam und zeit­aufwendig sein. Umzugs-Apps nehmen Nutzern aber einen Groß­teil der Arbeit ab – und das kostenlos. Die Stiftung Warentest hat fünf solcher Umzugs­helfer getestet – vier davon gibt es für Android wie für iOS, die fünfte ist von Apple. Besonders eine App ist sehr hilf­reich.

Handywechsel Alle Testergebnisse für Apps für den Handyum­zug

Liste der 9 getesteten Produkte
Apps für den Handyum­zug - Altes Handy: Apple iPhone 6s
  • Google Pixel-Einrichtung Hauptbild
    Google Pixel-Einrichtung
  • Huawei Phone Clone Hauptbild
    Huawei Phone Clone
  • Samsung Smart Switch Mobile Hauptbild
    Samsung Smart Switch Mobile
  • Sony Xperia Transfer Mobile Hauptbild
    Sony Xperia Transfer Mobile
Apps für den Handyum­zug - Altes Handy: Samsung Galaxy S7 Edge
  • Apple Move to iOS Hauptbild
    Apple Move to iOS
  • Google Pixel-Einrichtung Hauptbild
    Google Pixel-Einrichtung
  • Huawei Phone Clone Hauptbild
    Huawei Phone Clone
  • Samsung Smart Switch Mobile Hauptbild
    Samsung Smart Switch Mobile
  • Sony Xperia Transfer Mobile Hauptbild
    Sony Xperia Transfer Mobile

Das Video zum Test: Daten­umzug von Handy zu Handy

Daten vom alten aufs neue Handy zu über­tragen kann mühsam sein. Diese Erfahrung machte auch unsere Volontärin...

Apps von Apple, Google, Huawei, Samsung und Sony im Test

Umzug per App schützt die Privatsphäre. Viele Nutzer über­tragen ihre Daten beim Handywechsel mithilfe der Cloud, also über Server der Handyanbieter. Das ist sehr bequem, erfordert aber, dass der Kunde seine privaten Informationen Unternehmen wie Google, Apple oder Samsung anver­traut. Aus Daten­schutz­sicht ist der Umzug mithilfe von Apps deutlich empfehlens­werter, weil die Informationen so unter der Kontrolle des Anwenders bleiben.

App muss zum Handy passen. Die geprüften Apps trans­ferieren die Daten per Funk oder Kabel. Welche App zum Einsatz kommt, hängt vom Zielgerät ab: Wer auf ein Sony-Modell wechselt, braucht die Sony-App, Käufer eines Huawei-Handys verwenden das Huawei-Programm. Häufig sind die Apps bereits auf den Mobiltelefonen vorinstalliert, ansonsten kann der Nutzer sie gratis aus dem jeweiligen App-Store herunter­laden. Google und Apple beschreiten Sonderwege: Bei Googles Pixel-Handys läuft der Daten­transfer nicht über eine App, sondern über die Installations­routine. Wer von einem älteren iPhone auf ein neueres umsteigt, kann das Computer­programm iTunes verwenden.

Von Android auf iOS und umge­kehrt. Wir haben die Apps sowohl bei Umzügen mit Systemwechsel (von Android auf iOS – oder von iOS auf Android) geprüft als auch bei Umzügen ohne Systemwechsel.

Apps für den Handywechsel – das bietet der Test

Test­ergeb­nisse.
Unsere Tabelle zeigt, wie die 5 Umzugs-Apps abschneiden. Geprüft haben wir Apples „Move to iOS“, die Einrichtungs­routine von Googles Pixel-Handys, die Huawei-App „Phone Clone“, „Smart Switch Mobile“ von Samsung und Sonys Programm „Xperia Transfer Mobile“. Der Testbe­richt erklärt, mit welchen Datei­typen die Apps kaum Probleme haben, wie sich die Programme leistungs­mäßig unterscheiden, und welche Apps selbst WLan-Pass­wörter, Musik-Playlists und Spiel­stände kopieren.
Anleitung.
Egal, ob Sie Ihr altes Handy nach dem Umzug verschenken, verkaufen oder recyceln möchten: Sie sollten zunächst all Ihre Daten vom Gerät löschen. Das ist nicht immer ganz einfach. Wir erklären, wie es funk­tioniert.
Tipps und Hintergrund.
Die Multimedia-Experten der Stiftung Warentest erläutern, wie Sie die Über­tragung Ihrer Daten an Server von Google und Apple unterbinden können.
Heft-Artikel.
Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf die PDF-Datei des Testbe­richts aus test 8/2018.

Umzüge mit Systemwechsel schwieriger

Einige Daten sind besonders wichtig: Gerade Kontakte, SMS und Kalender­einträge sollten beim Umzug nicht verloren gehen. Wir haben neben solchen essenziellen Datei­typen aber auch beachtet, ob die Apps beispiels­weise Anruf­listen oder Musikdateien über­tragen – und ob der Nutzer nach dem Umzug all seine bisher verwendeten Apps auf dem neuen Gerät wieder­findet oder sie manuell herunter­laden und installieren muss. Relativ unkompliziert funk­tionieren Umzüge, bei denen der Nutzer seinem vorherigen Handyanbieter oder zumindest dem Betriebs­system treu bleibt. Schwieriger sind Umzüge mit Systemwechsel: Hierbei lassen die Umzugs­helfer oft etwas mehr liegen. Kosten­pflichtige Apps zum Beispiel können sie nicht über­tragen – der Nutzer muss sie auf dem neuen Gerät nochmals kaufen.

Tipp: Wenn sie ein neues Handy brauchen – mit der Testergebnis-Datenbank Handys der Stiftung Warentest finden Sie genau das richtige Smartphone für Ihren Bedarf.

Daten­transfer: Mehrere Wege zum Ziel

Die geprüften Apps nehmen Nutzern mitunter stunden­lange Arbeiten ab, manche Datei­typen lassen sie jedoch liegen. Um solche Dateien dennoch auf das neue Smartphone zu bringen, muss der Handy­besitzer einen anderen Weg wählen. Besonders viel Kontrolle bietet der Umweg über den Computer: Hierfür kopiert der Nutzer die Daten zunächst per USB-Kabel vom alten Handy auf den Rechner und zieht sie dann von dort auf das neue Smartphone. Alternativ kann er die Daten per Cloud oder mithilfe einer Speicherkarte trans­ferieren. Bei kleineren Daten­mengen hilft auch die Funk­technik Bluetooth.

Über­sicht: Einfacher Daten­transfer von Handy zu Handy

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App

Umzugs-Apps gibt es nicht nur von Smartphon­eherstel­lern. Dritt­anbieter produzieren herstel­ler­über­greifende Lösungen. Der Umzug funk­tioniert per Kabel oder Funk und ist oft komplett offline möglich.

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Computer

Nutzer erstellen mithilfe von Backup-Software Kopien ihrer Hand­ydaten auf dem Rechner oder ziehen die Daten per Dateimanager herüber. Von dort spielt der Besitzer sie über ein Kabel aufs neue Handy – das funk­tioniert komplett offline.

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Speicherkarte

Der Nutzer zieht per Dateimanager all seine Daten vom Hand­yspeicher auf eine MicroSD-Karte, die er dann ins neue Telefon einlegt. Ohne Spezial-App relativ aufwendig, aber komplett offline.

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Cloud

Die Daten werden auto­matisch oder per Knopf­druck vom Handy auf Firmen­server über­tragen. Von dort lädt das neue Handy sie dann herunter. Nachteil: Die Daten lagern im Netz, meist bei Apple oder Google. Das birgt Sicher­heits­risiken.

Nutzer­kommentare, die vor dem 25. Juli 2018 gepostet wurden, beziehen sich auf eine frühere Unter­suchung zum selben Thema.

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7 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

SmartphoneklinikMünchen am 10.02.2022 um 23:07 Uhr

Kommentar vom Administrator gelöscht. Grund: Schleichwerbung

B.Klaas am 26.12.2018 um 10:29 Uhr
iTunes löscht Daten

Warum werden Daten, insbesondere aus Kontakten, beim Synchronisieren per iTunes mit dem PC/Outlook von meinem iPhone gelöscht?
Per iTunes kann ich
1. Kalenderdaten und Kontakte synchronisieren
2. Daten von Outlook auf das iPhone übertragen
3. fehlt... siehe weiter unten
Leider wurden bei der Synchronisation immer wieder mal auf meinem iPhone Daten wie z.B. Telefonnummerbezeichnungen geändert und zugehörige Namen gelöscht.
Wie kann ich verhindern, dass der PC/Outlook auf meinem iPhone etwas verändert?
Gibt es die folgende Möglichkeit?
3. Daten vom iPhone per iTunes auf den PC/Outlook übertragen, ohne dass auf dem iPhone etwas geändernt wird.

Ralf_HO am 09.08.2018 um 20:40 Uhr
Da gibts besseres...

Also ich bevorzuge richtige Backup-Apps wie Titanium Backup (Root) oder Helium Backup (für Android, für iOS gibt es sicherlich vergleichbares). Damit lässt sich (fast) alles sichern und wiederherstellen, zumindest wenn das Gerät gerootet ist (im Fall von Titanium Backup). Und für alle, die kein Marken-Smartphone haben und somit auf keine der getesteten Handywechsel-Apps zurückgreifen können, ist eine solche Backup-App sicher mit die beste Wahl - neben der Cloud-Synchronisierung/Sicherung über einen Google-Account (oder die Apple-Cloud). Davon, dass Hacker bei Google oder Apple Zugriff auf die Daten erhalten hätten, habe ich bisher noch nix gelesen - und das Daten durchforstet und zu Werbezwecken verwendet werden ist heutzutage doch Alltag und lässt sich sowieso nur noch teilweise verhindern (außer man verzichtet komplett auf jeden Online-Zugang/Dienst). Daher ist es sinnvoller einen vernünftigen Adblocker zu nutzen, denn dann seh ich die Werbung erst gar nicht.

sumarenz am 09.08.2018 um 18:08 Uhr
Artikel lässt viele Themen offen

Man kann disen Test als Werbung oder gut gemeinter Hilfeversuch verstehen. Anfangen kann ich persönlich nichts damit. Es ist für mich die Bestätigung dessen, was ich erlebt habe als ich von IOS zu Android wechselte. Neue Erkenntisse, wie ich es nächstesmal besser mache, erhalte ich leider nicht.
Das Anstöpseln des IOS ans Android (IPhone S6 an Samsung S8) hat da automatisch die Lösung gebracht. Die meisten Daten wurden übertragen, die wichtigsten. Leider keine Chats von Whatsapp. Und der Test gibt hierzu leider nicht mal ansatzweise eine Hilfestellung. Diese Chats (egal von welchem Anbieter) sind doch bestimmt allen Nutzern genauso wichtig wie die übrigen Daten. Wäre schön, wenn da noch nachgesteuert wird.

Ursamajor13 am 30.07.2018 um 07:10 Uhr
Backup!

Die Stiftung bemüht sich die Datenschutzproblematik von Cloud Diensten herauszustellen, das ist durch aus löblich, allerdings ist eine Backup Strategie mindestens so dringend, wahrscheinlich sogar dringender als Datenschutzbedenken. Handys gehen sicherlich häufiger verloren bzw. unrettbar defekt, da braucht man unbedingt Sicherungskopien. Gegen Diebstahl Einbruch etc. zu Hause sogar notwendigerweise einen Cloud Dienst. (jeder muss entschieden ob Datensicherheit vor Sorgen um Datenschutz geht, dann sind Cloud Dienste der beste Weg)
Zwei Faktor-Authentifizierung sollte die Stiftung in dem Zusammenhang auch mal erklären , größtes Sicherheitsrisiko in Cloud Diensten ist das sogenannte social engineering, also das täuschende Abfischen von Passwörtern beim Nutzer durch Mails etc.