Wer im Verkehr mit dem Handy am Ohr erwischt wird, zahlt nicht nur vom 1. April 2001 an ein Bußgeld von 60 Mark. Viel gravierender sind die Folgen, wenn Handynutzer einen Unfall bauen: Sie können dann sogar ihren Versicherungsschutz einbüßen, urteilte das Oberlandesgericht Köln (Az. 9 U 43/00).

Ein Autofahrer hatte bei Nässe, dichtem Nebel und 120 km/h versucht, mit dem Handy seine Frau anzurufen. Dabei "verrutschte" ihm das Fahrzeug und er schleuderte von der Straße. Seine Kaskoversicherung verweigerte ihm darauf den Ersatz seiner Unfallschäden.

Zu Recht, so die Richter. Obwohl damals noch kein gesetzliches Telefonierverbot galt, sei so ein Verhalten generell grob fahrlässig.

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