Handytarife für Kinder Meldung

Ein eigenes Handy zum Telefonieren und SMS-Versenden – das ist der Wunsch vieler Kinder und Jugendlicher. Doch welche günstigen Handytarife für Kinder gibt es überhaupt?

Zwickmühle. Eltern sind oft in der Zwickmühle. Einerseits wollen sie, dass ihre Kinder ständig erreichbar sind. Andererseits fürchten sie, dass ihre Sprösslinge ein Vermögen vertelefonieren. Wir zeigen Beispiele für günstige und sichere Handytarife.

Partnerkarten. Mit der Combicard Teens von T-Mobile und mit der CallYa Juniorkarte von Vodafone können kostenpflichtige Service- und Sondernummern gesperrt werden. Auch Kostentreiber wie Anrufe ins Ausland, aus dem Ausland (Roaming) und mobiles Internet lassen sich sperren.

Vorteil: Eltern müssen einen monatlich festgelegten Betrag zahlen – bei T-Mobile mindestens 5 Euro und bei Vodafone 10 Euro. Ist das Guthaben aufgebraucht, können sich Eltern und Kind immer noch erreichen. Anrufe zu den Eltern sind bei Vodafone immer kostenlos, bei T-Mobile nur innerhalb der ersten 30 Sekunden.

Nachteil: Kinderkarten sind nur Partnerkarten. Die Eltern müssen selbst einen Laufzeitvertrag mit monatlicher Grundgebühr beim Anbieter besitzen. Und die Kinderkarten sind an eine Mindestlaufzeit gebunden. Läuft der Hauptvertrag aus oder wird das Kind 18 Jahre, geht die Karte bei T-Mobile automatisch in einen Zweijahresvertrag mit monatlicher Grundgebühr über. Außerdem sind die Minutenpreise mit 29 Cent bei T-Mobile und 30 bis 50 Cent bei Vodafone teuer.

Guthabenkarten. Preiswerter sind Prepaidkarten. Eltern laden einen frei wählbaren Betrag auf. Ist er aufge­braucht, kann das Kind nicht mehr telefonieren, ist aber noch erreichbar. Auch Notrufe sind noch möglich.

Vorteil: Die Gesprächskosten sind deutlich niedriger. Viele Betreiber bieten Community-Tarife für preiswerte Anrufe untereinander an. Bei Aldi Talk, Callmobile, Ja! Mobil, Penny Mobil und Simply Partner telefonieren die Nutzer des gleichen Netzes für 3 Cent pro Minute miteinander.

Nachteil: Sonderrufnummern, Auslandsrufnummern und Klingelton-Abos lassen sich meist nicht sperren.

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