Hand­ytarife Test

Im Tarifd­schungel den richtigen Mobil­funk­tarif zu finden, ist eine echte Heraus­forderung. Zahlreiche Anbieter drängen mit immer neuen Angeboten auf den Markt. Eine Fülle unterschiedlicher Tarif­optionen erschwert Auswahl und Vergleich­barkeit. Hier hilft der Produktfinder Handy­tarife. In unserer Daten­bank finden Sie den richtigen aus über 4 000 Mobil­funk­tarifen – sinn­voll geordnet nach verschiedenen Nutzer­typen. Die Top-Tarife in diesem Monat: Die güns­tigsten Prepaid-Tarife für den Vieltelefonierer.

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Das eigene Telefon­verhalten beob­achten

Vor der Auswahl eines Tarifes sollten Nutzer ihr eigenes Verhalten beob­achten und sich fragen: Wie viel telefoniere ich? Gehen die Anrufe eher ins Fest­netz oder in andere Hand­ynetze? Telefoniere ich eher unter der Woche oder eher am Wochen­ende? Schreibe ich viele SMS? Surfe ich mit meinem Handy auch im Internet? Wer bereits einen Handy­vertrag hat, sollte seine Rechnungen oder den Einzel­verbindungs­nach­weis zur Hilfe nehmen. Manche Anbieter stellen sogar Rechnungs­analysen online zur Verfügung.

Welches Nutzer­profil passt zu mir?

Mit den gewonnenen Erkennt­nissen über das eigene Nutzungs­verhalten geht es nun daran, das richtige Nutzer­profil auszuwählen. Die Stiftung Warentest hat typische Nutzer­profile zusammen­gestellt – vom Wenigtelefonierer bis zum Message-Fan. Lernen Sie die verschiedenen Nutzerprofile genau kennen und finden sie anschließend in der Daten­bank die güns­tigsten Tarife für das passende Nutzer­profil:

Erste Grund­entscheidung: Vertrag oder Prepaid?

Das richtige Nutzer­profil ist gefunden? Dann muss eine Grund­entscheidung getroffen werden: Soll es ein Mobil­funk­vertrag sein – oder besser ein Prepaid-Tarif? Bei einem Vertrag bindet sich der Kunde für eine bestimmte Lauf­zeit an einen Anbieter. Das hat Vorteile: Die Tarif­konditionen sind für die Lauf­zeit stabil. Außerdem locken bei Abschluss eines Vertrages oft Extras, zum Beispiel ein güns­tiges Mobiltelefon. Der Nachteil bei der Wahl eines Vertrages: Vertrags­kunden, die sich zum Beispiel über zwei Jahre binden, profitieren nicht von positiven Preis­entwick­lungen. Außerdem gibt es bei einem Vertrag weniger Kosten­kontrolle. Wer auf Kosten­kontrolle besonderen Wert legt, ist mit einem Prepaid-Angebot besser bedient. Hier können Nutzer nur das Guthaben abtelefonieren, das sie vorher aufgeladen haben. Einschränkung: Bei einigen Prepaid-Angeboten kann es über­raschender­weise doch teurer werden. Wie das geschehen kann, können sie unter Kostenfallen unter dem Punkt „Unechtes Prepaid“ nach­lesen. Den Hinweis auf „Unechtes Prepaid“ finden Sie auch in den Tabellen des Produktfinders Mobil­funk­tarife. Wenn Sie so etwas auf keinen Fall wollen, können Sie die Suche in der Daten­bank so einstellen, dass nur Prepaid-Tarife oder nur Lauf­zeit-Angebote ange­zeigt werden.

Zweite Grund­entscheidung: Welches Netz soll es sein?

Neben den Kosten ist auch wichtig, mit welchem Netz­betreiber der Anbieter zusammen­arbeitet. Es gibt vier Mobil­funk­netz­betreiber in Deutsch­land: die Deutsche Telekom (D1), Vodafone (D2), E-Plus und O2. Alle Tarif-Anbieter arbeiten mit mindestens einem dieser Netz­betreiber zusammen und nutzen das entsprechende Hand­ynetz. Die Netze sind allerdings unterschiedlich stark ausgebaut. Das E-Plus-Netz beispiels­weise bietet in ländlichen Regionen oft weniger guten Empfang. Das O2-Netz hat in großen Ballungs­räumen teil­weise Probleme beim Daten­funk. Nutzer sollten sich daher vorab informieren, ob ein Netz in ihrer Umge­bung empfangs­stark ist oder nicht. Die Netz­betreiber liefern auf ihren Webseiten Informationen darüber, wie stark das Netz in einzelnen Regionen ausgebaut ist. Der güns­tigste Tarif nutzt nichts, wenn aufgrund fehlenden Empfangs nicht telefoniert oder gesurft werden kann. In der Suche unserer Tarif­daten­bank können Sie einzelne Netze an- und abwählen und die Suche so weiter filtern.

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TestHand­ytarifeStand der Daten: 30.03.2015
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