Abos und Apps: Vorsicht, Kostenfalle

Hand­ytarife Test

Nicht im Dunkeln tappen. Kinder über­sehen finanzielle Risiken. Mit Prepaidkarte und Drittanbieter­sperre beugen Eltern vor.

Vor allem Kinder werden mit Abos etwa für animierte Smileys oder mit vermeintlich kostenlosen Apps abge­zockt. Die fälligen 5 oder auch fast 50 Euro monatlich kassiert der Mobil­funk­betreiber im Auftrag des „Drittanbieters“.

Tipp: Sperre beantragen

Eine Drittanbieter­sperre verhindert Abzocke. Auf Antrag ihrer Kunden müssen Telefongesell­schaften sie kostenlos einrichten (Paragraf 45d Absatz 3 Tele­kommunikations­gesetz TKG). Das klappt im Mobil­funk­shop, über die Kundenhotline oder schriftlich. Die Drittanbieter­sperre verhindert, dass Abzo­cker die Inhaber von Mobil­funk­anschlüssen identifizieren und abkassieren. Sie schützt zuver­lässig vor „In-App-Käufen“ in vermeintlich kostenlosen Handy-Apps und vor Abos, die hinter Werbebannern in Gratis-Browser­spielen lauern. Sie blockiert auch die Abzocke mit unterge­jubelten teuren Premium-SMS. Wer mehr wissen will: Unsere Schwesterzeit­schrift widmet dem Thema aktuell zwei Seiten (Special Smartphone-Abofallen, Finanztest 5/2016).

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