Prepaidkarte im Ausland: Oft billiger, aber mit neuer Nummer

Karte im Reise­land kaufen. Wer im Ausland viel telefoniert, für den könnte sich eine im Gast­land gekaufte Prepaidkarte lohnen. Damit lässt sich im Reise­land über das Mobil­funk­netz eines dortigen Anbieters telefonieren. Das ist meist güns­tiger als mit dem deutschen Tarif, da die teuren Roaming­gebühren entfallen. Für Anrufer aus Deutsch­land wird es aber teurer. Achtung: Ausländische Sim-Karten können nur in Handys ohne Sperre, also ohne Simlock oder Netlock, verwendet werden.

Gar nicht so einfach. Wer im Gast­land eine Prepaidkarte kaufen möchte, muss in einigen Ländern die Personal­ausweis- oder Steuer­nummer angeben. Außerdem sind Geschäfts­bedingungen und Tarif­informationen oft nur in der Landes­sprache erhältlich. Selbst wenn alles klappt: Der Urlauber muss erst einmal all seinen Gesprächs­part­nern die neue Rufnummer mit-teilen. Wer nach Deutsch­land telefonieren möchte, sollte sich über die Kosten informieren.

Karte zuhause kaufen. Problemloser ist es, die Prepaidkarte fürs Ausland bereits in Deutsch­land zu kaufen. So kann der Karten­kunde die neue Rufnummer vor Reiseantritt problemlos allen Freunden und Bekannten geben. Im Gast­land ange­kommen, ist der Reisende sofort gesprächs­bereit. Außerdem kann er sich über die Geschäfts­bedingungen und die Tarife der verschiedenen Anbieter in Ruhe vorher informieren. Prepaidkarten sind aber nicht zwangs­läufig güns­tiger. Achten Sie bei EU-Ländern immer darauf, dass die Kosten nicht höher sind als die Höchst­preise des EU-Eurotarifs. Über­prüfen Sie, wie hoch das Start­guthaben ist und wie lange es gültig ist.

Anbieter von Prepaidkarten. Hier eine Auswahl von Prepaidkarten­anbietern für Europa und Amerika.

Hand­ytarife Test

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