Handystrahlung Meldung

Auf den Handyverpackungen stehen bald SAR-Werte. Die "Spezifische Absorptionsrate" (SAR) gibt an, wie viel Sendeleistung des Handys der Körper aufnimmt ­ und daran womöglich erkrankt. Den SAR-Wert anzugeben, ist längst überfällig. Doch es fehlt ein verbindliches Messverfahren. Die SAR-Werte von Handys verschiedener Hersteller lassen sich deshalb nur bedingt vergleichen. Und: Auch Mobiltelefone mit gutem (also kleinem) SAR-Wert gehören nur bedingt in Kinderhand. Ihr Gehirn entwickelt sich noch und ist durch die dünneren Schädelknochen schlechter abgeschirmt als das der Erwachsenen. Greifen die Eltern vielleicht erst mit 40 Jahren zum Funktelefon, schwatzen manche Kinder schon ab 10 mobil drauflos. Jugendliche unter 16 sollten das Handy nur im Notfall nutzen. Gut ist ein Headset ("Knopf im Ohr"), es reduziert die Strahlenbelastung.

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