Smartphone-Test Test

Der große Handy-Vergleich der Stiftung Warentest macht Ihnen den Smartphone-Kauf leicht! Hier finden Sie Test­ergeb­nisse für alle wichtigen Modelle. Frisch dabei sind 23 neue Smartphones, darunter das Huawei P30 und P30 Pro, das OnePlus 6T und die Samsung-Flaggschiffe Galaxy S10, S10+ und S10e. Die Smartphone-Tests bieten Prüf­ergeb­nisse zu insgesamt 257 Handys, davon sind aktuell 133 erhältlich. Dazu gibts Tipps und Kauf­beratung.

Das bietet der Handy-Vergleich der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Im Smartphone-Vergleich der Stiftung Warentest finden Sie Test­ergeb­nisse für fast alle aktuell erhältlichen Handys – vom güns­tigen Einsteiger­handy für unter 100 Euro bis zum Flaggschiff-Smartphone für über 1 000 Euro, dazu Kauf­beratung, alle Ausstattungs­infos, Fotos und täglich aktuelle Preis­vergleiche zu den Testergebnissen Smartphones.

Smarte Filter. Meist reichen drei Filterklicks und Sie haben in Ihrer persönlichen Handy-Bestenliste das Ihren Bedürf­nissen entsprechende Smartphone gefunden. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Smartphone Testsieger können Sie als PDF herunter­laden.

Testbe­richte. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Daten­bank Zugriff auf die PDFs aller Smartphone-Tests aus der Zeitschrift test. Im jüngsten Test-Bericht (6/2019) zeigt Ihnen eine Tabelle von Preis-Leistungs-Siegern, welchen seit 2018 geprüften Smartphones besonders viel fürs Geld liefern.

Update-Praxis. Die Stiftung Warentest über­prüft regel­mäßig, wie sauber die Anbieter beim Thema „Update des Betriebs­systems“ verfahren. Die jüngsten Details lesen Sie nach dem Frei­schalten im Testbe­richt Updates für Smartphones (test 5/2019).

23 neue Handys im Vergleich

Neu in den Handy-Tests der Stiftung Warentest sind Test­ergeb­nisse von 23 aktuellen Smartphones. Darunter sind teure Oberklassemodelle wie das Huawei P30 und P30 Pro, das LG V40 ThinQ, das OnePlus 6T oder die drei Samsung-Flaggschiffe Galaxy S10, S10+ und S10e. Aber auch weit güns­tigere Mittel­klasse-Geräte wie das Huawei Mate 20 Lite, das Nokia 7.1 oder das Samsung Galaxy A7 sind unter den Neuzugängen vertreten.

Huawei-Geräte und Updates – ungewisse Zukunft

Für Käufer von Huawei- und Honor-Geräten ist ungewiss, ob und wie sie zukünftig mit Updates versorgt werden. Nach derzeitigem Stand (29.5.2019) werden Huawei- und Honor-Geräte keine neuen Android-Betriebs­system­versionen mehr erhalten und möglicher­weise auch den Google Play Store sowie andere Google-Dienste wie Google Maps und GMail nicht mehr nutzen können. Der Grund: Infolge des von der US-Regierung ausgerufenen „Tele­kommunikations­notstandes“ hat Google seine Geschäfte mit Huawei abge­brochen. Huawei sagte uns zur aktuellen Situation auf Nach­frage: „Huawei wird weiterhin Sicher­heits­updates und Services für alle Huawei- und Honor-Smartphones sowie Tablets zur Verfügung stellen, die bereits verkauft wurden oder auf Lager sind. Die Dienste können weiter wie gewohnt genutzt werden.“ Die Situation kann sich täglich ändern. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Video: Die neuen Samsungs im Test

Video: So schlagen sich die neuen Samsung-Flagschiffe im Test und im Vergleich zu den iPhones.

Handys – große Unterschiede bei Preis, Qualität und Ausstattung

Smartphones leisten Erstaunliches. Sie verfügen über Rechen­leistung und Speicher­platz an die früher normale Computer nicht heran­kamen. Dementsprechend kosten die Spitzen-Smartphones inzwischen an oder gar über 1 000 Euro. Doch so viel muss niemand ausgeben für ein gutes Handy, denn die Preise sinken nach der Markt­einführung oft schnell: Die besten Handys ohne Vertrag aus dem Vorjahr oder Vorvorjahr sind oft deutlich billiger zu haben – mit nur wenig Abstrichen bei der Leistung gegen­über den aktuellen Modellen. Außerdem gibt es Einsteiger-Smartphones, die von Anfang an für unter 200 Euro zu haben sind. Und: Der Preis ist nicht das einzige Kauf­kriterium. Viele wichtige Unterschiede zeigen sich erst im Test:

  • Beim Telefonieren. Große Unterschiede selbst in dieser Kern­disziplin: Finden Sie Handys mit gutem Empfang.
  • Beim Knipsen. Unsere Tests zeigen: Wirk­lich gute Handy-Kameras sind Mangelware.
  • Beim Hören. Manche Handys bringen schlechte Kopf­hörer mit oder haben gar mit Stör­geräuschen zu kämpfen.
  • Beim Navigieren. Längst nicht alle Smartphones finden ihre GPS-Position schnell und genau.
  • Beim Herunter­fallen. Etliche – auch teure – Smartphones gehen im Fall­test zu Bruch.

Handykauf – auch eine Frage des Systems

Eine wichtige Vorentscheidung bei der Suche nach dem passenden Smartphone fällt durch die Wahl des Betriebs­systems. Nachdem Black­berry und Microsoft ihre Handy-Betriebs­systeme einge­stellt haben, hat der Käufer fast nur noch die Wahl zwischen Android-Handys oder iPhones Die beiden Systeme im Vergleich.

App-Angebot. Ein wichtiger Unterschied ist die Zahl der verfügbaren Zusatz­programme, der Apps: Für das iPhone-Betriebs­system iOS und das Google-System Android gibt es inzwischen Hundert­tausende von Apps. Für andere Systeme sind es längst nicht so viele.

System-Philosophie. Weiterer Unterschied bei den Betriebs­systemen: Android ist etwas offener, iOS etwas geschlossener. Geschlossener heißt: Hier setzt das System den Nutzern enge Grenzen: Apps gibt es nur aus einer Quelle, der interne Speicher ist nicht erweiter­bar, und zum Daten­austausch mit dem PC sind spezielle Programme nötig. Inner­halb dieser Grenzen ist das Leben besonders für Einsteiger oft einfacher und sicherer. Versiertere Nutzer schätzen es dagegen, dass sie etwa ein Android-Handy am Rechner einfach als USB-Lauf­werk anmelden können und dass sie Apps darauf auch aus anderen Quellen installieren können als nur aus dem App-Shop eines einzigen Anbieters.

Update-Praxis. Updates fürs Smartphone sind wichtig. Sie schließen Sicher­heits­lücken und aktualisieren das Betriebs­system des Telefons. Die Stiftung Warentest hat zuletzt 152 Handys von zwölf Anbietern über einen Zeitraum von zwei Jahren auf Updates über­prüft. Details lesen Sie im PDF des Berichts aus test 5/2019.

Aktuelle Handys im Vergleich: Starke Akkus, schwache Akkus

Weiterer Nachteil besonders großer Bild­schirme: Sie verbrauchen mehr Strom. Nicht immer sind die Akkus dem gewachsen. Bei den Akku­lauf­zeiten im Surf­betrieb zeigen sich im Test erhebliche Unterschiede. Ärgerlicher Trend: Die allermeisten Smartphones haben inzwischen fest verbaute Akkus. Der Nutzer kann dann unterwegs nicht mal eben einen Ersatz­akku einlegen, wenn der erste leer ist. Und wenn der Akku am Ende seiner Lebens­zeit ist, muss der Nutzer das Gerät zum Akkuwechsel einschi­cken.

Zum Vergleich Handys mit wechselbarem Akku

Der Trend geht zur zweiten Sim-Karte

Smartphone-Test Test

Dual-Sim. Immer mehr Handys bieten Platz für zwei Sim-Karten.

In Asien gibt es sie schon lange, bei uns setzen sie sich nun auch zunehmend durch: „Dual-Sim-Handys“ mit einem Steck­platz für eine zweite Sim-Karte. Sie können zwei Mobil­funk­anschlüsse parallel nutzen. Das ist praktisch für eine Reihe von Anwendungen:

Dienst­lich und privat. So kann der Nutzer mit demselben Handy über einen privaten und einen dienst­lichen Anschluss telefonieren.

Zwei Tarife nutzen. Oder er nutzt den einen Anschluss, um billig zu telefonieren, etwa mit einem Community-Tarif, und den anderen für einen güns­tigen Daten­tarif.

Für die Auslands­reise. Auf Auslands­reisen kann er dank heimatlicher Sim weiter über seinen gewohnten Anschluss erreich­bar sein, während eine zweite, örtliche Sim-Karte für Inlands­gespräche und Daten­verbindungen dient.

Zum Vergleich Handys mit Dual-Sim

Zweite Sim-Karte – die Tücken liegen im Detail

Viele aktuelle Dual-Sim-Handys haben eine Einschränkung: Der zweite Sim-Steck­platz dient auch als Speicherkarten-Slot. Der Nutzer muss sich entscheiden, ob er den hybriden Steck­platz mit einer zweiten Sim-Karte oder mit einer Speicherkarte bestückt – beides gleich­zeitig geht nicht. Bei den aktuellen Smartphones des Test­jahr­gangs lassen sich nur Alcatel und Gigaset, Samsungs Galaxy A6 und A6+ sowie das Sony Xperia XA2 Ultra mit einer zweiten Sim-Karte und einer Speicherkarte erweitern.

Tipp: Sie können Handys mit Dual-Sim die in der Daten­bank filtern. Wenn sich Sim und Speicherkarte (microSD) den zweiten Platz teilen müssen, erkennen Sie das an einer Fußnote Handys mit Dual-Sim.

Aufgepasst: Einige Smartphones sind in zwei Varianten erhältlich – als Single-Sim oder Dual-Sim. Beim Vergleich von Angeboten etwa mit Online-Preissuch­maschinen gehen diese Produkt­varianten oft durch­einander. Wer ein Smartphone mit zweitem Sim-Steck­platz sucht, sollte sich beim Händler noch einmal versichern, dass sich das Angebot wirk­lich auf die Dual-Sim-Version bezieht.

Kamera und Musikspieler – Pixelwahn und maue Ohrhörer

Einge­baute Kameras. Die Werbung prahlt oft mit hohen Pixelzahlen der einge­bauten Kameras. Doch die Auflösung in Megapixel sagt noch nichts über die Bild­qualität. Sie hängt viel stärker von der Qualität der Optik ab. Nur wenige Handys haben richtig gute Kameras. Viele schwächeln bei der Video­qualität, oder sie haben eine zu lange Auslösever­zögerung.

Klangqualität. Bei der Klang­qualität der Musikspieler­funk­tion ist oft der mitgelieferte Kopf­hörer das schwächste Glied. Sofern das Handy dafür einen Stan­dard-3,5mm-Anschluss hat, lässt sich der mitgelieferte Kopf­hörer immerhin problemlos ersetzen. Manche Handys nutzen statt­dessen den USB-C- oder Light­ning-Anschluss auch für den Kopf­hörer. Dann ist für Stan­dard-Kopf­hörer ein Adapter nötig. Mitunter ist aber auch die Klangqualität des Handys selbst schon dürftig. Das lässt sich dann auch mit den besten Kopf­hörern nicht beheben. Zunehmend werden Handys ohne Kopf­hörer ausgeliefert zu unseren Kopfhörer-Tests. Das fließt negativ in die Note für den Musikspieler ein.

Tipp: Wir aktualisieren die Daten­bank Handys ständig. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben möchten, abonnieren Sie unseren Newsletter. Wir informieren Sie, wenn es frische Test­ergeb­nisse gibt.

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