Handy Test

Die Tests von Handys der Stiftung Warentest machen Ihnen den Smartphone-Kauf leicht! Hier finden Sie Test­ergeb­nisse aller wichtigen Modelle. Neu im Juli-Update: 21 neue Smartphones, darunter Flaggschiffe von HTC, Huawei, LG, Nokia und Samsung. Die Test-Daten­bank enthält Test­ergeb­nisse zu insgesamt 330 Handys, davon 138 erhältlich. Dazu gibt es viele kostenlose Tipps und Kauf­beratung. Und: Wir haben im Lang­zeittest über­prüft, wie gut die Anbieter in Sachen Updates sind.

Das bietet die Test-Daten­bank Smartphones

Test­ergeb­nisse. In der Test-Daten­bank Smartphones finden Sie alles – vom einfachen Einsteigergerät für 100 Euro bis zum Luxus-Smartphone. Ausstattungs­merkmale, aktuelle Preischarts und Produktfotos sind kostenlos. Nur für Test­ergeb­nisse müssen Sie bezahlen.

Smarte Filter. Meist reichen drei Filterklicks, um das für Sie am besten geeignete Smartphone zu finden. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Testsieger können Sie als PDF herunter­laden.

Heft­artikel. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Daten­bank Zugriff auf die Test-Artikel der Zeitschrift test zum Thema Smartphones.

Update-Praxis. Die Stiftung Warentest hat sich auch angesehen, wie gut oder schlecht die Anbieter beim Thema Updates von Betriebsystemen verfahren.

Senioren­handys. Sie suchen ein Handy, das besonders leicht zu bedienen ist? Test­ergeb­nisse finden Sie in unserem Extratest Handys für Senioren.

21 neue Smartphones im Juli-Update

Im Juli haben 21 neue Geräte ihren Weg in den Produktfinder Smartphones gefunden. Darunter finden sich aktuelle Flaggschiff-Modelle wie Samsung Galaxy S9 und S9+, das LG G7 ThinQ oder das Huawei P20 Pro, aber auch Mittel­klasse-Geräte wie das OnePlus 6, das Samsung Galaxy A6 und das Sony Xperia XA2.

Neuer Trend: Immer mehr Smartphones liegt eine Schutz­hülle bei. Diese Geräte durch­laufen unseren Fall­test sowohl mit als auch ohne diese Hülle. Auch sonst haben wir unser Prüfprogramm an die tech­nische Entwick­lung angepasst. Deshalb sind die Noten der aktuellen Geräte nicht direkt mit denen aus den voran­gegangenen Tests vergleich­bar.

Handys – große Unterschiede bei Qualität und Ausstattung

Smartphones sind heute im Schnitt längst nicht mehr so teuer wie zu Zeiten, als das iPhone praktisch das einzige Smartphone für Privat­anwender war. Zwar kosten auch die Luxusmodelle der Konkurrenz beim Markt­start gern über 600 Euro. Doch die Preise sinken schnell. So gibt es inzwischen auch Einsteiger-Smartphones, die von Anfang an für unter 200 Euro zu haben sind. Und: Der Preis ist nicht das einzige Kauf­kriterium. Viele wichtige Unterschiede zeigen sich erst im Test:

Beim Knipsen. Unsere Tests zeigen: Wirk­lich gute Handy-Kameras sind Mangelware.

Beim Hören. Manche Handys bringen schlechte Kopf­hörer mit oder haben gar mit Stör­geräuschen zu kämpfen.

Beim Navigieren. Längst nicht alle Smartphones finden ihre GPS-Position schnell und genau.

Beim Herunter­fallen. Zu empfindlich sollte ein Alltags­gegen­stand wie das Smartphone nicht sein. Aber manche Geräte gehen im Fall­test zu Bruch.

Handykauf – eine Frage des Systems

Eine wichtige Vorentscheidung bei der Suche nach dem passenden Smartphone fällt durch die Wahl des Betriebs­systems. Unterschiedliche Systeme konkurrieren um die Gunst der Käufer Die Betriebssysteme im Überblick.

App-Angebot. Ein wichtiger Unterschied ist die Zahl der verfügbaren Zusatz­programme, der Apps: Für das iPhone-Betriebs­system iOS und das Google-System Android gibt es inzwischen Hundert­tausende von Apps. Für andere Systeme sind es längst nicht so viele.

System-Philosophie. Weiterer Unterschied bei den Betriebs­systemen: Es gibt eher offene wie etwa Android. Und es gibt geschlossene wie iOS. Sie setzen ihren Nutzern enge Grenzen: Apps gibt es nur aus einer Quelle, der interne Speicher ist nicht erweiter­bar, und zum Daten­austausch mit dem PC sind spezielle Programme nötig. Inner­halb dieser Grenzen ist das Leben besonders für Einsteiger oft einfacher und sicherer. Versiertere Nutzer schätzen es dagegen, dass sie etwa ein Android-Handy am Rechner einfach als USB-Lauf­werk anmelden können und dass sie Apps darauf auch aus anderen Quellen installieren können als nur aus dem App-Shop eines einzigen Anbieters.

Update-Praxis. Updates fürs Smartphone sind wichtig. Sie schließen Sicher­heits­lücken und aktualisieren das Betriebs­system des Telefons. Die Stiftung Warentest hat über einen Zeitraum von zwei Jahren 116 Handy-Modelle auf Updates überprüft. Nur zwei Anbieter versorgen ihre Smartphones regel­mäßig mit frischer Software.

Video: So haben wir das iPhone X getestet

Nach dem Fall­test: Streifen im Display und eine zersplitterte Rück­wand.

„Phablets“ – zwischen Handy und Tablet

Lange Zeit wurden Oberklasse-Smartphones einfach nur immer größer. Handys mit besonders großen Display werden auch „Phablets“ genannt – ein Kunst­wort aus „Phone“ und „Tablet“.

Vorteil. Die Vorteile solcher Riesen­handys liegen auf der Hand: Auf ihren gigantischen Bild­schirmen lassen sich Webseiten oder Videos besonders gut darstellen.

Nachteil. Nicht zu über­sehen: Diese Geräte sind sper­rig und passen nicht ohne weiteres in die Hosentasche. Auch waren Phablets anfangs durchweg sehr teuer. Das hat sich allerdings geändert: Inzwischen gibt es etliche Riesen­handys deutlich unter 400 Euro am Markt.

In der Daten­bank Alle Phablets

Starke Akkus, schwache Akkus

Weiterer Nachteil besonders großer Bild­schirme: Sie verbrauchen mehr Strom. Nicht immer sind die Akkus dem gewachsen. Bei den Akku­lauf­zeiten im Surf­betrieb zeigen sich im Test erhebliche Unterschiede. Ärgerlicher Trend: Immer mehr Smartphones haben fest verbaute Akkus. Der Nutzer kann dann unterwegs nicht mal eben einen Ersatz­akku einlegen, wenn der erste leer ist. Und wenn der Akku am Ende seiner Lebens­zeit ist, muss der Nutzer das Gerät zum Akkuwechsel einschi­cken.

Daten­bank Handys mit wechselbarem Akku

Kamera und Musikspieler – Pixelwahn und maue Ohrhörer

Einge­baute Kameras. Die Werbung prahlt oft mit hohen Pixelzahlen der einge­bauten Kameras. Doch die Auflösung in Megapixel sagt noch nichts über die Bild­qualität. Sie hängt viel stärker von der Qualität der Optik ab. Das gilt für Handykameras genauso wie für reine Foto­apparate. Nur wenige Handys haben richtig gute Kameras. Viele schwächeln bei der Video­qualität, oder sie haben eine zu lange Auslösever­zögerung.

Klangqualität. Bei der Klang­qualität der Musikspieler­funk­tion ist oft der mitgelieferte Kopf­hörer das schwächste Glied. Sofern das Handy dafür einen Stan­dard-3,5mm-Anschluss hat, lässt sich der mitgelieferte Kopf­hörer immerhin problemlos ersetzen. Manche Handys nutzen statt­dessen den USB-C- oder Light­ning-Anschluss auch für den Kopf­hörer. Dann ist für Stan­dard-Kopf­hörer ein Adapter nötig. Mitunter ist aber auch die Klangqualität des Handys selbst schon dürftig. Das lässt sich dann auch mit den besten Kopf­hörern nicht beheben. Zunehmend werden Handys ohne Kopf­hörer ausgeliefert. Das fließt negativ in die Note für den Musikspieler ein.

Tipp: Wir aktualisieren die Daten­bank Handys ständig. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben möchten, abonnieren Sie unseren Newsletter. Wir informieren Sie, wenn es frische Test­ergeb­nisse gibt.

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TestHandy16.07.2018
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