Seit der Einführung von Mobiltelefonen ist es in skandinavischen Ländern zu keiner Erhöhung der Hirntumorrate gekommen. So lautet das Ergebnis einer schwedischen Untersuchung, die Teil des Interphone-Projekts der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist. Sie basiert auf Daten von 644 Hirntumorpatienten und 674 Personen einer Kontrollgruppe. Die Studie erfasste die Häufigkeit von Hirntumoren in Skandinavien. Die Rate ist danach seit 1984, als Handys eingeführt wurden, stabil geblieben oder leicht zurückgegangen. Es handelt sich um das dritte Zwischenergebnis der WHO-Studie. Eine Schlussbeurteilung steht noch aus.

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