Hand­ynut­zung in der EU Meldung

Telefonieren, surfen, Nach­richten schi­cken – ab Juli sinken die Preis­ober­grenzen für die Hand­ynut­zung in der EU.

Hand­ynut­zung in der EU Meldung

Preis­ober­grenzen im Mobil­funk inner­halb der EU von 2012 bis 2014.

Schritt­weise sinken die Preise fürs Telefonieren, SMS-Schreiben und Surfen inner­halb der EU. Ab Juli 2013 dürfen die Mobil­funkanbieter maximal verlangen: für abge­hende Anrufe 28 Cent pro Minute, 8 Cent für einge­hende Anrufe und 9 Cent pro SMS.

Unbe­dingt den eigenen Tarif prüfen. Achtung: Nicht bei jedem Handy­vertrag ist bereits auto­matisch der EU-entsprechende Tarif einge­stellt. Nutzer sollten vor der Reise in ein EU-Land prüfen, ob sie mit ihrem Vertrag nicht eventuell eine andere EU- oder Auslands­option vereinbart haben. Hier dürfen die Anbieter andere Preise veranschlagen und müssen sich nicht an EU-Vorgaben halten. Unter Umständen wird es dann teurer.

Surfen immer noch teuer. Stolze 53 Cent pro Megabyte dürfen die Provider fürs mobile Internetsurfen in einem anderen EU-Land berechnen. Das kann noch immer teuer werden. Allerdings ist der Maximal­preis auf 50 Euro plus Mehr­wert­steuer gedeckelt. Auch hier gilt: Vertrag prüfen.

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