Wer dem Abschleppen entgehen will, kann das bei der Polizei mit der gut sichtbaren Handynummer hinter der Windschutzscheibe versuchen. Die allein genügt aber nicht: Außerdem muss der Aufenthaltsort vermerkt und sichergestellt sein, dass der Falschparker in spätestens fünf Minuten am Ort des Geschehens ist. Mit einem entsprechenden Urteil (Az. 3 Bf 429/00) hat das Hamburgische Oberverwaltungsgericht das Urteil einer niedrigeren Instanz präzisiert und teilweise korrigiert. Auf keine Wartezeiten lässt sich die Polizei aber bei blockierten Behindertenparkplätzen ein.

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