Aus dem Testprotokoll: Wenig Nachfragen, viel Anpreisung

  • „Telefonieren Sie zuhause auch im Festnetz?“ Diese abschließende Frage einer Beratung in einem dug-Laden führte zu einer Promotion eines Angebots von Hansenet (Alice).
  • Obwohl die Nachfragen zum Telefonierverhalten des Kunden bei einem Gespräch bei E-Plus gleich null waren, hatte der Berater trotzdem sofort „den richtigen Tarif“ parat.
  • „Ich bin in wenigen Minuten wieder für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis“, stand auf einem Schild an einer freenet-Tür. In den nächsten 45 Minuten kam aber niemand.
  • Am Ende eines Gesprächs bei O2 verwickelte der Berater den Tester in ein Werbegespräch für ein Inter­net­angebot und wies noch auf eine zweite Sim-Karte für den Partner hin.
  • Ein T-Punkt-Berater stellte wenige Nachfragen; SMS und sonstige Handynutzung schienen nicht zu interessieren. Dann gab er dem Tester die Info, dass für ihn lediglich zwei Tarife infrage kämen.
  • Das Telefonierverhalten wurde nur oberflächlich erfragt, so konnten auch keine monatlichen Kosten berechnet werden (The Phone House).
  • Eine MMS koste 19 Cent, so eine Auskunft bei Vodafone. Richtig ist: Sie kostet 39 Cent in alle Netze.

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