So sparen Sie - Alternativen

Wer länger im Ausland bleibt, möchte auch Telefonieren und Surfen. Nutzen Sie folgende Alternativen, wenn Sie sparen wollen.

Auslands­optionen

Viele Mobil­funkanbieter bieten spezielle Auslands­optionen. Beispiel: Base Reise­vorteil oder T-Mobile Smart Traveller. Mit diesen Optionen sind die Gespräche in Europa etwas billiger: Minuten­preis nur 29 Cent. Dafür zahlen Sie allerdings eine Verbindungs­gebühr von 75 Cent pro Gespräch. Außerdem rechnen die Anbieter in den Options­tarifen in ganzen Minuten ab, nicht sekundengenau. Die Optionen lohnen sich deshalb nur für längere Gespräche (ab etwa 7 Minuten). Längere Handy­gespräche aus dem Ausland sind aber auch mit den Options­tarifen noch teuer. Billiger sind folgende Alternativen.

Guthabenkarte für die Reise

Discounter wie Travel SIM, Tourist-Mobile, Sunsim oder Solomo bieten spezielle SIM-Karten für Reisende an. Eine Lösung auch für den Urlaub. Vorteil: Die Gespräche sind etwas billiger. Zumindest außer­halb Europas. Nachteil: Funk­tioniert nur mit Handy ohne SIM-Sperre. Subventionierte Handys sind für fremde Karten gesperrt. Die SIM-Karte für die Reise beschert Ihnen außerdem eine neue Rufnummer. So lange die Karte einge­legt ist, sind Sie nicht mehr unter Ihrer gewohnten Hand­ynummer erreich­bar. Nutzen Sie die Mobil­funk­karte eines Reise-Discounters, wenn Sie im Urlaub selbst aktiv telefonieren wollen und viele Anrufe machen. Geben Sie Ihre neue Urlaubs­nummer recht­zeitig an Freunde und Familie weiter.
SIM-Karten für die Reise: Travel SIM, Tourist-mobile, Sunsim, Solomo.

Guthabenkarte im Ausland

Nutzen Sie eine Guthabenkarte des ausländischen Netz­betreibers, wenn Sie längere Zeit im Urlaubs­land bleiben. Vorteil: Billiger. Nachteil: Funk­tioniert nur mit Handy ohne SIM-Sperre. Subventionierte Handys sind für fremde Karten gesperrt. Mit der Guthabenkarte des ausländischen Netz­betreibers bekommen Sie eine neue Telefon­nummer. Oft gibt es die Karte auch nur für Einwohner mit Wohn­sitz im Land. Infos direkt beim ausländischen Netz­betreiber. Fragen Sie auch, was Gespräche nach Deutsch­land kosten, wenn Sie vor allem nach Hause telefonieren.
Infos: Netzbetreiber weltweit

Internetcafés

Mailen und surfen Sie in einem Internetcafé. Vorteil: Billiger. Nachteil: Sicher­heits­risiko. Verzichten Sie beispiels­weise auf Online­banking im Internetcafé. Löschen Sie den Browsercache nach dem Surfen. Speichern Sie im Internetcafé niemals Kenn­wort oder Benutzer­namen für E-Mail-Konto, Facebook-Account oder Online­shops. Wechseln Sie Ihr Kenn­wort sicher­heits­halber nach dem Urlaub.

W-LAN

Nutzen Sie öffent­liche WLAN-Verbindungen zum Surfen und Mailen. Die gibt es oft gratis – etwa in Cafés, Hotels und Ferien­unterkünften. Nutzen Sie das eigene Notebook mit einem kostenlosen IP-Dienst wie Skype. Damit können Sie kostenlos telefonieren. Wenn nötig, stunden­lang.

Calling Card

Mit einer Calling Card telefonieren Sie etwas umständlicher - dafür aber preis­wert. Sie wählen die gebührenfreie Zugangs­nummer Ihrer Calling Card (von einem öffent­lichen Telefon), identifizieren sich durch eine Geheimzahl und geben dann die gewünschte Rufnummer ein. Das Gespräch wird über Ihre Calling Card abge­rechnet. Calling Cards mit Guthaben (Prepaidkarten) gibt es von verschiedenen Telefongesell­schaften. Schauen Sie im Internet oder direkt am Urlaubs­ort - etwa auf dem Flughafen, in Telefonläden oder Internetcafés.
Vorsicht: Bei Calling Card-Gesprächen via Handy fallen oft Roaming­kosten an. Nutzen Sie Ihr Handy nur, wenn die Calling Card-Einwahl mit dem Handy gebührenfrei ist.
Test:Calling Cards

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