Unser Rat

Kosten. Erkundigen Sie sich vor Ihrer Auslands­reise bei Ihrer Mobil­funk­firma, welche Kosten Sie erwarten. Fragen Sie nach Auslands­optionen. Vergleichen Sie die Kosten mit dem voreinge­stellten Tarif. Besonders Surfen im Netz kann sehr teuer werden.

EU-Tarif. Wenn Sie in ein EU-Land reisen, können Sie den EU-Stan­dard­tarif nutzen, den jeder Anbieter haben muss. Die Preise sinken ab dem 1. Juli (siehe Tabelle „EU-Tarife“). Klären Sie, ob der Tarif bei Ihnen einge­stellt ist.

Rück­ruf. Lassen Sie sich zurück­rufen, wenn Sie im Urlaub länger nach Deutsch­land telefonieren müssen. In der EU kostet Sie das ab 1. Juli nur noch 9 Cent pro Minute. Der Anrufer zahlt nur den Anruf ins deutsche Funk­netz. Kommt der Rück­ruf aus dem Fest­netz, wird das Gespräch meistens teurer.

Grenz­region. In Grenz­regionen sollten Sie verhindern, dass sich das stärkste Netz einwählt. Deaktivieren Sie die „auto­matische Netz­wahl“ und buchen Sie Ihr Handy manuell ins deutsche Funk­netz ein, solange es verfügbar ist.

Mailbox. Schalten Sie Ihre Mailbox vor der Reise ab. Das Abhören der Mailbox gilt immer als Auslands­gespräch.

Updates. Deaktivieren Sie an Ihrem Smartphone auto­matische Aktualisierungen von Programmen (Apps) über das Mobil­funk­netz. Apps verbinden sich sonst ungefragt mit dem Internet, um auf dem neuesten Stand zu sein.

Internetcafé. Schützen Sie Ihre Daten, wenn Sie am Urlaubs­ort in einem Internetcafé oder WLan-Netz des Hotels surfen. Verzichten Sie auf Online­banking. Speichern Sie im Internetcafé niemals Kenn­wort oder Benutzer­namen für E-Mail-Konto, Facebook oder Onlineshops.

Dieser Artikel ist hilfreich. 548 Nutzer finden das hilfreich.