Wegen unzu­lässiger Gebühren in Handy-Guthaben­verträgen (Prepaid) sind die Verbraucherzentralen gegen 24 Mobil­funk­firmen vorgegangen, 17 Vertrags­sünder haben ihre nach­teiligen Bedingungen bereits geändert.

Eine Abmahnung kassierten Mobil­funk­firmen, weil sie von ihren Kunden Auszahl­gebühren für Rest­guthaben verlangt hatten. Auch über­höhte Gebühren für Mahnungen und Rück­last­schriften mussten etliche Mobil­funk­unternehmen reduzieren.

Beispiel: Allmobil im Vodafone-Netz behielt sich vertraglich vor, für die erste Mahnung 4,95 Euro und für die zweite 10,90 Euro zu verlangen. Die Klausel musste der Anbieter nun ändern.

Netz­betreiber O2, Bild­mobil, Dril­lisch, mobilcom debitel und simyo weigern sich, ihre Bedingungen zu ändern. Jetzt klagen die Verbraucherschützer gegen sie.

Tipp: Fordern Sie die volle Erstattung von Prepaid-Rest­guthaben. Mehr Details unter www.test.de/mobilfunk-bedingung.

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