Beim iPhone 11 sind acht verschiedene Werk­zeuge nötig, darunter drei Schraubendreher und aller­hand Hilfs­mittel, um verklebte Teile zu trennen.

Die Stiftung Warentest prüft laufend Smartphones und Tablets. Aber was ist, wenn so ein Gerät mal kaputt­geht? Wie leicht lässt es sich reparieren? Gibt es Original-Ersatz­teile und Anleitungen vom Anbieter? Das haben wir für iPhone, Microsoft Surface Pro & Co über­prüft. Nur eins von dreizehn Geräten im Test schneidet sehr gut ab, der Rest ist ausreichend oder mangelhaft. Das ist ärgerlich für Hobby­bastler – und ein Umwelt­problem.

Kompletten Artikel freischalten

TestHandy und Tablet reparierentest 12/2020
Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle (inkl. PDF, 5 Seiten).

Smartphones und Tablets im Reparatur-Labor

Neun Smartphones und vier Tablets haben die Tester darauf­hin untersucht, wie leicht sie sich reparieren lassen: Welche Werk­zeuge und welcher Aufwand sind nötig, um die Geräte zu öffnen und um Akku oder Display zu wechseln? Welche Informationen und Ersatz­teile stellen die Anbieter dafür bereit? Ergebnis: Von den untersuchten Modellen – darunter etwa Apples iPad 10.2 und Samsungs Edel-Handy Galaxy Z Flip – ist nur eines auch von Laien leicht zu reparieren. Bei allen anderen wird es schwer bis sehr schwer.

Tipp: Was die geprüften Modelle qualitativ taugen, finden Sie in unseren Tests Smartphones, Tablets und mobile Computer.

Handy und Tablet reparieren – das bietet unser Test

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen der Stiftung Warentest zur Reparier­barkeit von neun Smartphones und vier Tablets, die neu zwischen gut 200 und deutlich über 1 000 Euro kosten. Benotet haben wir unter anderem, wie leicht sich Display und Akku austauschen lassen und ob der Anbieter Original-Ersatz­teile und verständliche Reparatur­anleitungen offeriert.

Reparatur­preise. Wir zeigen, welche Preise die Anbieter selbst für den Akku- und Displaywechsel nehmen.

Tipps und Hintergrund. Wir sagen, worauf Sie achten sollten, wenn Sie sich selbst an eine Reparatur wagen wollen.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 12/2020.

Reparier­barkeit ist auch eine Frage der Nach­haltig­keit

Wie reparaturfreundlich Smartphones und Tablets konstruiert sind, ist auch eine Frage der Nach­haltig­keit. Denn diese Alltags­begleiter enthalten viele Rohstoffe, die mit sehr hohem Aufwand gewonnen werden. Und die Produktion von Chips und Bild­schirmen verbraucht viel Energie und verursacht hohe CO2-Emissionen. Darum ist es besser, wenn die Geräte lange genutzt werden. Doch je aufwendiger die Reparatur, desto größer die Versuchung, bei einem Defekt zu einem neuen Modell zu greifen.

Klebstoff statt Schrauben

Größte Hürde für Reparatur­versuche: Meist sind Gehäuse und Bauteile nicht nur mit winzigen Schrauben oder Klemm­verbindungen gesichert, sondern fest miteinander verklebt. Um sie lösen zu können, muss man sie erhitzen. Nur ein Gerät kommt ohne derlei Klebe­verbindungen aus. Bei einem anderen ließ sich immerhin das Display wechseln, ohne Kleber lösen zu müssen. Bei einem dritten mussten die Tester dagegen sogar ein chemisches Löse­mittel verwenden, um den verklebten Akku ausbauen zu können.

Infos und Ersatz­teile meist nur von Dritt­anbieter

Zusätzliche Heraus­forderung für Bastler: Die allermeisten Anbieter stellen privaten Nutzern weder Reparatur­anleitungen noch Original-Ersatz­teile zur Verfügung. Statt­dessen sind sie auf Infos und Teile von Dritt­anbietern angewiesen. Deren Qualität lässt sich im Vorfeld nur schwer einschätzen. Wer sich dennoch auf das Abenteuer einlassen will, findet in unserem Testbe­richt auch ein paar Tipps und Hinweise. Die meisten Nutzer werden Reparaturen aber wohl eher Profis über­lassen wollen. Auch das ist immer noch umwelt­freundlicher, als gleich ein neues Modell zu kaufen.

Tipp: Wer Smartphones am besten repariert, erfahren Sie in unserem Test von Smartphone-Reparaturdiensten.

Jetzt freischalten

TestHandy und Tablet reparierentest 12/2020
1,50 €
Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle (inkl. PDF, 5 Seiten).

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7,90 € pro Monat oder 54,90 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur knapp 5 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 20 Nutzer finden das hilfreich.