Handy im Urlaub Meldung

Seit 1. Juli gelten in der Europäischen Union neue Preisobergrenzen für Handygespräche. Abgehende Anrufe dürfen maximal 51,2 Cent kosten, eingehende 22,6 Cent. Für Textnachrichten zahlt der Reisende rund 13 Cent. Anders bei Datendiensten: Verschickt der Urlauber im Ausland Fotos oder E-Mails via Handy oder surft er damit im Internet, muss er vorsichtig sein – auch innerhalb der EU. Hier gilt noch keine einheitliche Regelung. Wer beispielsweise zehn Fotos mit je 100 Kilobyte Größe versendet, für den kann es im falschen Tarif schnell teuer werden. Beim congstar-Laufzeitvertrag würde er in der EU und Kroatien nur zirka 1,90 Euro bezahlen, bei simply hingegen rund 20 Euro. Für die Türkei berechnet der Anbieter mobilcom-debitel etwa 10 Euro, callmobile clevertogo verlangt fast 26 Euro. Wer Kunde von Netcologne ist, verschickt die zehn Fotos aus Tunesien für zirka 6,90 Euro, bei simply für knapp 34 Euro. Doch damit nicht genug: Bei fast allen Anbietern kommt noch ein Tagespreis für die Nutzung von Datendiensten hinzu. Dieser Tagespreis liegt etwa zwischen 50 und 70 Cent.

Tipp: Informieren Sie sich vor Ihrer Reise genau, was Datenübertragungen bei Ihrem Mobilfunkanbieter kosten. Das kann von Land zu Land sehr unterschiedlich sein, wie unser Beispiel zeigt. Hat Ihr Anbieter nur einen teuren Tarif im Programm, dann sollten Sie im Urlaub lieber ganz auf Datendienste verzichten.

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