Handy als Festnetzersatz Meldung

Das Handy als Ersatz fürs Festnetztelefon: Als erster Mobilfunk­anbieter bediente O2 diese Idee mit dem „Genion“-Tarif. Unterwegs telefoniert man über das Handy mit den gewohnten Mobilfunktarifen, innerhalb einer vom Nutzer festgelegten „Homezone“ gelten besonders günstige Gesprächspreise. Außerdem ist das Handy in dieser Heimatzone unter einer Festnetznummer zu erreichen. So soll man auf einen zusätzlichen Festnetzanschluss ganz verzichten können. Nachteil: Ohne Festnetz gab es lange keinen vernünftigen Internetzugang. Die beiden größten Mobilfunkanbieter zogen dennoch unter den Namen „T-Mobile@home“ und „Vodafone Zu Hause“ mit vergleichbaren Angeboten nach. Wirklich „festnetzgünstig“, wie die Werbung suggeriert, sind die Gespräche aus deren Heimatzonen zwar ebenso wenig wie beim Original: Festnetzgespräche kosten zwischen drei und sieben Cent pro Minute. Für Wenigtelefonierer, die zu Hause kein Internet brauchen oder andere Zugangsmöglichkeiten haben (siehe Breitband-Internet), kann es sich dennoch rechnen, wenn sie den Festnetzanschluss kündigen. Und für Vieltelefonierer gibt es Flatrate-Tarife.

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