Handy Meldung

Mit den billigen Freisprechanlagen aus Fernost im Auto kommen Handynutzer bei der Polizei nicht mehr durch.

Fürs Telefonieren im Auto dürfen seit Oktober 2002 nur noch Anlagen verkauft werden, deren elektromagnetische Verträglichkeit durch das Prüfsiegel „e“ bestätigt wurde. Das Siegel beweist, dass das Gerät vom Kraftfahrzeugbundesamt zugelassen ist.

Die Prüfung soll garantieren, dass die sensiblen Bordcomputer, die in immer mehr Autos üblich sind, durch die Verwendung solcher Anlagen nicht beeinträchtigt werden. Gute Freisprechanlagen fürs Auto gibt es bei den meisten Anbietern ab rund 100 Euro.

Der neuen Norm entsprechen auch alle älteren Freisprechanlagen, die zusätzlich zum CE-Siegel durch die Kombination „e1“, gefolgt von einer Ziffer, gekennzeichnet sind.

Autofahrer, die schon vor dem 1. Oktober 2002 ein Gerät ohne Siegel verwendeten oder kauften, dürfen es vorläufig weiter benutzen.

Wer ohne Freisprechanlage telefoniert und mit dem Handy am Ohr von der Polizei erwischt wird, zahlt 30 Euro Bußgeld. Verursacht er auf diese Weise telefonierend einen Unfall, verliert er im schlechtesten Fall seinen Versicherungsschutz wegen grober Fahrlässigkeit. Auch auf dem Fahrrad ist das Telefonieren verboten.

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