Das haben Mobil­funk­kunden erlebt

Mobilcom-Debitel

Handy-Abofallen Special

Links: Karen Seemann, rechts: Alfred Müller

Karen Seemann – „Das kostet Nerven“

Mobilcom-Debitel stellte Karen ­Seemann für „Sonder­dienste Drittan­bieter“ 194,75 Euro in Rechnung. Weil Seemann nicht zahlen wollte, sperrte das Unternehmen ihren Anschluss. Nachdem sie mehr­fach schriftlich erklärt hatte, dass sie nichts bestellt habe, erstattete ihr der Mobil­funkanbieter schließ­lich 189,76 Euro. „Das hat Nerven gekostet“, sagt Seeman. Ihren Handy­vertrag hat sie gekündigt.

Alfred Müller – „Nichts bestellt“

Eine Firma von den Britischen Jung­fern­inseln auf der Hand­yrechnung eines deutschen Rentners: Genau dies ist der Fall bei Alfred Müller. Die in der Karibik beheimatete Go Ahead Management Ltd. will 29,97 Euro von ihm. So steht es auf der Rechnung von Mobilcom-Debitel. „Ich habe dort nichts bestellt oder Leistungen genutzt“, beteuert Müller. Seinen Mobil­funk­vertrag mit Mobilcom-Debitel hat er gekündigt.

O2

Handy-Abofallen Special

Renate und Günter Hornig – „13 Jahre lang ­Kunden gewesen“

„13 Jahre sind wir Kunden bei O2 gewesen“, sagt Günter Hornig. Bis die Firma 118,30 Euro für „Services“ eines Dritt­anbieters wollte. Als Renate Hornig nicht zahlte, drohte O2 mit einer Sperre des Anschlusses und einer Meldung an die Schufa. Hornig wollte „nicht mehr weitermachen“ und zahlte dann. Ihre Handy­verträge bei O2 hat das Ehepaar gekündigt. Stellt sich eine Mobil­funk­firma stur, beharrt auf der Geld­forderung, sperrt gar den Anschluss, können Kunden auch vor Ablauf der Vertrags­lauf­zeit außer­ordentlich kündigen und ihre bisherige Hand­ynummer zum neuen Anbieter mitnehmen.

Base

Handy-Abofallen Special

Hand­ystress mit Base: Susanne Stolles Sohn Theodor, 16, war in eine Abofalle geraten. Nur einen Teil der Kosten erstattete Base später und setzte zwei Dritt­anbieter auf eine „Sperr­liste“. Stolle kündigte den Handy­vertrag.

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