Unser Rat

Rechnung prüfen. Prüfen Sie stets Ihre Hand­yrechnung. Schauen Sie besonders genau hin, wenn der Betrag höher ist als gewohnt.

Wider­spruch einlegen. Wenn Sie nichts bestellt haben, brauchen Sie auch nichts zu bezahlen. Bestreiten Sie gegen­über dem Dritt­anbieter, dass Sie einen Vertrag abge­schlossen haben. Legen Sie bei Ihrem Mobil­funk­unternehmen Wider­spruch ein und verlangen Sie, dass es den Betrag für den Dritt­anbieter an Sie zurück­über­weist.

Schriftlich kommunizieren. Beim Dritt­anbieter reicht es, wenn Sie per Mail oder Brief wider­sprechen und ihm mitteilen, dass kein Vertrag zustande gekommen ist. Ihr eigentlicher Vertrags­partner ist Ihr Mobil­funkanbieter. Reichen Sie dort Ihren Wider­spruch gegen die Dritt­anbieter­forderung per Einschreiben mit Rück­schein ein. Weisen Sie ihn auch auf Ihren Wider­spruch beim Dritt­anbieter hin.

Last­schrift zurück­holen. Setzen Sie dem Mobil­funkanbieter eine Frist von zwei Wochen, um das Geld zurück­zuüber­weisen. Tut er das nicht, beauftragen Sie Ihre Bank, den gesamten Betrag zurück­zuholen. Dafür haben Sie ab dem Tag der Belastung Ihres Kontos acht Wochen Zeit. Über­weisen Sie dem Mobil­funk­unternehmen dann sofort nur den eigentlichen Rechnungs­betrag, ohne das Geld für den Dritt­anbieter.

Anzeige erstatten. Haben Sie keinen Vertrag geschlossen, können Sie den Dritt­anbieter wegen Betrugs anzeigen. Schi­cken Sie Ihrer Mobil­funk­firma eine Kopie der Anzeige.

Dritt­anbieter­sperre. Wenn Sie vom Mobil­funkanbieter eine Dritt­anbieter­sperre einrichten lassen, sind Sie künftig auf der sicheren Seite. Sie können auch einzelne Dienste sperren lassen, beispiels­weise Abos für Spiele. So haben Sie Zugriff nur auf Dienste, die Sie wirk­lich wollen.

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