Handy-Abofalle Meldung

Wehrte sich erfolg­reich: Finanztest-Leser Ludwig Briehl.

Dieser Fall ist besonders dreist: Sieben Mal inner­halb von zwei Sekunden soll Ludwig Briehl denselben „Abodienst“ für sein Handy bestellt haben. Briehls Telefonanbieter Mobilcom-Debitel stellte 34,93 Euro für „Nutzung Sonder­dienste Drittanbieter“ in Rechnung und nannte als Anbieter die im irischen Water­ford ansässige Wanga Ltd. Welches Abo Briehl in Anspruch genommen haben soll, erfuhr der 68-Jährige nicht. Er hatte nichts wissentlich bestellt. Der Diplom-Kauf­mann wider­sprach, sowohl beim Drittanbieter als auch bei Mobilcom-Debitel und bekam sein Geld zurück.

Nach ersten Ergeb­nissen unseres Leser­aufrufs (handystress@stiftung-warentest.de) ist sein Erfolg die Ausnahme. Meist reagieren die Drittanbieter nicht und der Telefonanbieter, der mitkassiert, wiegelt ab. Die meisten Leser haben ihre Bank angewiesen, die Last­schrift zurück­zubuchen. Für alle gilt: Auf keinen Fall zahlen!

Mehr zum Thema in unserem Special Smartphone-Abofallen: So gehen Sie gegen Abzocker vor.

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