Grund­stücks­eigentümer, die einen Baukosten­zuschuss für die Neuverlegung einer öffent­lichen Misch­wasser­leitung zahlen mussten, können diesen nicht als Hand­werk­erkosten in ihrer Steuererklärung geltend machen. Arbeiten am öffent­lichen Wasser­verteilungs- oder Wasser­sammelnetz stehen nicht im räumlich-funk­tionalen Zusammen­hang mit einzelnen Haushalten und sind deshalb nicht als Hand­werk­erkosten von der Steuerlast abzieh­bar, so der Bundes­finanzhof (Az. VI R 18/16). Anders ist es bei Haus- und Grund­stücks­anschlüssen an das Wasser­verteilungs­netz. Da diese zum Haushalt gehören und Kosten dafür Eigentümer direkt betreffen, sind sie weiterhin steuerlich absetz­bar.

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