Einen Handwerker ersteigern? Das geht im Internet als „umgekehrte Versteigerung“: Der Kunde gibt eine möglichst genaue Beschreibung der gewünschten Arbeiten ab, dann können interessierte Firmen sich gegenseitig unterbieten. Den Zuschlag erhält der, der die Arbeit am billigsten macht. „Auftraggeber sind meist Privatleute, aber auch Kommunen wollen hier öffentlich ausschreiben“, berichtet Thomas Grochowalski von www.undertool.de. Sein Portal habe bereits 8 500 Aufträge vermittelt.

Attraktiv sind die Plattformen gerade für Kleinbetriebe und Ich-AGs, die oft kaum Zeit und Geld für Kundenwerbung haben. Um Schwarzarbeit vorzubeugen, darf nur mit­steigern, wer einen Gewerbeschein vorlegt.

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