Hand­cremes im Test Test

Der Winter macht den Händen zu schaffen: Kälte und Heizungs­luft trocknen die Haut aus – sie spannt, schuppt oder reißt ein. Hand­cremes sollen davor schützen. Aber welche Produkte helfen wirk­lich? Die Stiftung Warentest hat 17 Hand­cremes für trockene Haut geprüft, darunter Produkte von Body Shop, Nivea und dm. Die meisten pflegen gut. Aber nur wenige ziehen auch schnell ein. Der Testsieger ist 20-mal so teuer wie der Test­zweite (Preise: 0,68 bis 30 Euro pro 100 Milliliter).

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TestHand­cremes im Testtest 12/2018
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Gute Pflege schon für weniger als einen Euro

Nur zwei der geprüften Hand­cremes bieten trockenen Händen sogar sehr gute Pflege. Mit 14 beziehungs­weise rund 21 Euro je 100 Milliliter gehören sie aber auch zu den teuersten im Test. Wer weniger Geld ausgeben will, bekommt gute Pflege auch schon für weniger als einen Euro je 100 Milliliter.

Das bietet der Hand­creme-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für 17 Hand­cremes, darunter Marken­produkte von Nivea, Neutrogena, Shiseido und Weleda, aber auch Drogerie- und Discounterware von dm, Ross­mann und Aldi. Neben Pfle­geeigenschaften und Hautgefühl haben wir auch Anwendung unnd Verpackung bewertet. Wir haben außerdem die mikrobiologische Qualität der Hand­cremes im Test untersucht und sie auf den kritischen Duft­stoff Lilial geprüft. Elf Cremes schneiden gut ab, sechs befriedigend. Unterschiede gab es vor allem beim Prüf­punkt „Einziehen in die Haut“.

Praxis­test. Unsere Probanden und ein Experte haben geprüft: Wie gut ziehen die Cremes ein? Wie einfach lassen sich bestimmte Tätig­keiten mit einge­cremten Händen bewältigen und welche Spuren bleiben zurück?

Tipps. Die Kosmetik­experten der Stiftung Warentest erklären, wie Sie außer durch Eincremen Ihre Hände sonst noch schützen und pflegen können.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf den Testbe­richt aus test 12/2018.

Zwei von drei Naturkosmetik­cremes schwächeln

Nur eine von drei zertifizierten Naturkosmetik­cremes schneidet im Test insgesamt noch knapp gut ab; die anderen beiden sind befriedigend. Zertifizierte Naturkosmetikanbieter verpflichten sich, keine Rohstoffe auf Mineral­ölbasis einzusetzen. Erst­mals prüften wir, ob sie dieses Versprechen einhalten. Tatsäch­lich wiesen wir in unserer Labor­analyse keine mineral­ölbasierten synthetischen Inhalts­stoffe in den Produkten nach.

Die meisten setzen auf pflanzliche Öle und Fette

Laut Inhalts­stoff­listen enthalten aber auch die meisten konventionellen Cremes im Test keine Mineral­ölbestand­teile. Statt­dessen setzen sie auf pflanzliche Öle und Fette. Nur zwei fallen aus der Reihe. In beiden Cremes wiesen wir aber keine kritischen aromatischen Kohlen­wasser­stoffe (Moah) nach.

Wie gut ziehen die Cremes in die Haut ein?

Hand­cremes, die nicht gut einziehen und einen störenden fettigen Film auf der Haut hinterlassen, sind wenig praktisch. Das haben wir berück­sichtigt: Im Test­studio ließen wir Probanden mit einge­cremten Händen bestimmte Alltags­tätig­keiten durch­führen. Hinterher beur­teilten die Probanden und ein Experte, wie gut die Cremes einzogen, ob sie auf Gegen­ständen störende Spuren hinterließen oder sogar verhinderten, die Tätig­keiten auszuführen. Weil Cremes für trockene Haut oft besonders reichhaltig sind, schneiden viele im Prüf­punkt „Einziehen in die Haut“ lediglich befriedigend ab. Fünf auch insgesamt gute Cremes können in dieser Hinsicht aber über­zeugen und ziehen schnell ein.

Eine Creme mit kritischem Duft­stoff

Eine der geprüften Hand­cremes enthält den kritischen Duft­stoff Butylphenyl Methyl­propional – bekannt unter dem Handels­namen Lilial. Bislang ist nicht abschließend geklärt, ob der Stoff beim Menschen die Fort­pflan­zungs­fähig­keit beein­trächtigen oder das Erbgut verändern kann. Damit bleibt ungewiss, ob und in welchen Konzentrationen Lilial in Kosmetik­produkten sicher ist. Unserer Ansicht nach sollten Hersteller daher vorsichts­halber darauf verzichten.

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