Verführerisch als Süßigkeit: Kandieren

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So wirkt es: Der Zucker entzieht dem Lebensmittel Wasser und damit allen Eindringlingen wie Bakterien eine wichtige Lebensgrundlage. Sie können sich dann nicht mehr oder nur sehr langsam vermehren.

So geht es: Zucker wird in Wasser gelöst und erhitzt, bis die Flüssigkeit sirupartig ist. Die Früchte werden mehrfach damit übergossen. Je saurer sie sind, umso mehr Zucker ist nötig: etwa 370 Gramm auf 500 ml Wasser für Limetten oder 270 Gramm Zucker auf 500 ml Wasser für süßes Obst. Eine Unterform des Kandierens ist das Verzuckern: Blütenblätter werden durch Eiweiß gezogen, mit Zucker bestreut und im Ofen bei bis 80 Grad getrocknet.

Geeignet für: Obst und Nüsse. Verzuckerte Blütenblätter wie Veilchen eignen sich als Dekor für Torten.

Haltbarkeit: Kandiertes hält einige Monate bis ein Jahr, verzuckerte Blütenblätter nur wenige Tage.

Rezeptideen: Kandierter Ingwer, kandierte Früchte oder Nüsse. Kandierte Früchte haben aber über 70 Prozent Zuckeranteil. Sie sollten als Süßigkeit genossen werden.

Tipp: Damit der Zucker besser in das Obst einzieht, die Frucht immer in Scheiben schneiden oder mehrfach mit einer Nadel einstechen.

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