Hals­schmerzen Viele beliebte Arzneien sind wenig geeignet

21.02.2018
Hals­schmerzen - Viele beliebte Arzneien sind wenig geeignet
Vorbote. Halsweh markiert oft den Beginn einer Erkältung. © Fotolia / contrastwerkstatt

Rund jedes dritte rezept­freie Medikament schneidet in den Bewertungen der Stiftung Warentest mit „wenig geeignet“ ab, auch viele bekannte Mittel gegen Hals­schmerzen wie Dolo-Dobendan, Dori­thricin, Lemocin, Neo-Angin. Sie kombinieren mehrere Substanzen, darunter örtlich betäubende, die Schmerz stillen, und desinfizierende. Gegen Viren, die die meisten Hals­entzündungen verursachen, richten sie dagegen kaum etwas aus; und sie wirken nur oberflächlich.

Tipp: Besser bewerten wir Lutsch­tabletten wie Mucoangin und Trachilid, die nur örtlich betäuben – und noch besser Emser Pastillen. Die lassen vermehrt Speichel fließen, der Abwehr­stoffe gegen Viren enthält. Grund­sätzlich hilft es bei Hals­schmerzen, Bonbons zu lutschen, am besten zuckerfreie. Schme­cken sie gut, fließt der Speichel noch mal so gut. In unserem Testbe­richt Die besten Helfer gegen Husten, Schnupfen, Fieber lesen Sie, was noch bei Erkältung hilft.

21.02.2018
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