Tipps

  • Sicherheit. Ziehen Sie Ihren Kindern keine Kleidung mit Kordeln an. Auch Schlüsselan­hänger und Ketten sollten Sie besser zu Hause lassen. Immer noch gibt es Rutschen, die zu tödlichen Fallen werden können, obwohl seit Jahren davor gewarnt wird.
  • Kontrolle. Fragen Sie, ob die Geräte geprüft wurden, etwa vom Tüv. Lassen Sie sich das Siegel zeigen. Es sollte nicht älter als ein Jahr sein. Der Verband deutscher Hallenspielplätze, dem etwa 30 Betreiber angehören, hat kürzlich mit dem Tüv Nord einen Rahmenvertrag abgeschlossen. Alle Mitglieder sollen in Zukunft jährlich überprüft werden und das Tüv-Zertifikat deutlich sichtbar in der Halle anbringen.
  • Aufsicht. Auch wenn Betreuer in der Halle sind, liegt die Aufsichtspflicht bei den Eltern. Die Klausel „Nutzung auf eigene Gefahr“, die in vielen Geschäftsbedingungen steht, ist allerdings unwirksam. Wenn Kindern an Spiegeräten mit Sicherheitsmängeln etwas passiert, kann sich der Betreiber nicht in jedem Fall auf die Klausel berufen.
  • Preise. Stecken Sie genug „Kleingeld“ ein: Zum Eintritt müssen Sie einige Attraktionen extra bezahlen. Pro Fahrt beziehungsweise Nutzung meist ein bis zwei Euro.
  • Essen und Getränke. Viele Hallen verbieten, Verpflegung mitzubringen. Zwar ist fraglich, ob das rechtens ist. Bei Sportstudios haben mehrere Gerichte ähnliche Klauseln für unwirksam erklärt. Ein entsprechendes Urteil gibt es aber noch nicht. Erkundigen Sie sich am besten vor dem Besuch, ob Sie Verpflegung mitbringen dürfen. Ausdrücklich erlaubt ist ein Picknick-Korb beispielsweise bei Trampoline am See, Kid's World, Jelly-Beans, Okidoki und Pippolino.
  • Gastronomie. Die Gastronomiepreise in den Hallen sind sehr unterschiedlich. So kosten 0,3 Liter Cola zwischen 1 und 1,60 Euro, Pizza gibts für 1,40 bis 5 Euro. Relativ preiswert sind zum Beispiel Bim & Boom, Bullermeck, Erlebnispark, Kid's World, Trampoline am See und Trampolino.
  • Auswahl. Einen Überblick über Hallenspielplätze in Deutschland mit mehr als 250 Anbietern bietet hallenspielplätze.de.

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