Das Oberlandesgericht Köln hat eine Klausel der Lufthansa, nach der die Airline für aufgegebenes Gepäck nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit haften wollte, für unwirksam erklärt. Die Richter gaben einer Klage der Verbraucher-Zentrale NRW statt. Dennoch sollte man teure und empfindliche Geräte lieber ins Handgepäck nehmen. Denn im Einzelfall, so die Richter, müsse immer ein Mitverschulden des Fluggastes geprüft werden (Az. 6 U 206/02).

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