So haben wir getestet

Finanztest hat die Angebote für eine Gewässerschaden-Haft­pflicht­versicherung von 35* Versicherern untersucht. Wir nennen nur Angebote mit einer Versicherungs­summe von mindestens 3 Millionen Euro pauschal sowohl für Personen- als auch für Sach­schäden. Tarife mit Selbst­behalt haben wir nicht berück­sichtigt.

Wir nennen außerdem keine Angebote, die nur in Verbindung mit anderen Versicherungen verkauft werden.

Voraus­setzung außerdem: In den vergangenen fünf Jahren gab es keine Vorschäden.

Versicherungs­summe

Angegeben ist der Betrag, den der Versicherer für einen Schaden maximal zahlt. Die Versicherungs­summe gilt für Personen- und für Sach­schäden. Oft bieten Versicherer Tarife mit verschiedenen Versicherungs­summen an. Finanztest hält eine Versicherungs­summe von 3 Millionen Euro für voll­kommen ausreichend (Finanztest-Minimum). Die unseres Wissens höchsten Gewässerschadenhaft­pflicht­fälle der vergangenen Jahre lagen bei rund 500 000 Euro.

Ober­irdische Heiz­öltanks

Angegeben sind Jahres­beiträge für ober­irdische Heiz­öltanks mit einem Fassungs­vermögen von 3 000, 5 000 und 10 000 Litern. Der Tank gilt auch dann als ober­irdisch installiert, wenn er im Keller steht.

Unter­irdische Heiz­öltanks

Der Haft­pflicht­versicherungs-Schutz für unter­irdische Heiz­öltanks ist teurer, weil Schäden durch direkt ins Erdreich auslaufendes Öl sehr viel kost­spieliger sind. Oft müssen große Mengen Erde ausgetauscht werden. Auch hier geben wir in unserer Tabelle die Jahres­beiträge für Tanks mit Fassungs­vermögen von 3 000, 5 000 und 10 000 Litern an.

* Angabe am 15. Juni 2015 korrigiert

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