Haft­pflicht­versicherung Test

Haus- und Grund­besitzer haben’s schwer. Sie müssen Schnee räumen und auch sonst für Sicherheit sorgen. Geht was schief, kann das richtig teuer werden. Eine passende Haft­pflicht­versicherung ist daher Pflicht. Finanztest hat 82 Policen von 51 Anbietern unter die Lupe genommen und dabei auch geprüft, ob Photovoltaik-Anlagen und Folgen von Schäden am Gemein­schafts­eigentum mitversichert sind. Ergebnis: Es gibt etliche güns­tige Anbieter – und große Preis­unterschiede.

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TestHaft­pflicht­versicherungFinanztest 07/2015
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Das bietet Ihnen der Test

Finanztest hat Angebote von 51 Versicherern untersucht. Der Test bietet inter­aktive Tabellen mit Tarifen für

  • Einfamilien­häuser
  • Zweifamilienhäuser
  • Mehr­familien­häuser
  • Mehr­familien­häuser in Eigentümer­gemeinschaft
  • unbe­baute Grund­stücke (500 Quadrat­meter)

Besonders lohnend sind die Test­ergeb­nisse für

  • Vermieter von Häusern oder Wohnungen
  • Eigentümer­gemeinschaften

Sicherheit für Vermieter

Für Eigenheimbe­wohner reicht eine Privathaft­pflicht­versicherung. Beim letzten Test im Dezember 2014 stellte Finanztest fest: Ein Wechsel lohnt sich – Neue Policen sind besser. Die Anbieter solcher Policen zahlen auch bei Schäden, die sich aus dem besonderen Risiko als Eigentümer einer selbst genutzten Immobilie ergeben. Wer eine oder mehrere Immobilien vermietet, braucht eine Haus- und Grund­besitzerhaft­pflicht­versicherung. Wohnungs­eigentümer­gemeinschaften brauchen den zusätzlichen Schutz ebenfalls. Auch unbe­baute Grund­stücke sind ein Risiko. Spielende Kinder können sich verletzen. Der Eigentümer kann sogar für die Beseitigung wild abge­ladenen Mülls zur Kasse gebeten werden.

Schutz vor Millionen-Schäden

Bei der Versicherungs­summe unterscheiden sich die Angebote. Bei vielen Anbietern haben Kunden die Wahl. Finanztest hält eine Versicherungs­summe von mindestens 5 Millionen Euro für nötig. Daher nennt die Finanztest-Tabelle nur Angebote ohne Selbst­behalt, die eine entsprechende Versicherungs­summe Euro vorsehen. So viel Geld können Unfälle mit schwer verletzten und auf Dauer geschädigten Opfern kosten. Unfälle mit höherem Schaden sind dagegen sehr, sehr selten. Anderer­seits kostet der zusätzliche Schutz oft nur wenige Euro zusätzlich.

Große Preis­unterschiede

Die güns­tigsten Angebote sind gar nicht teuer. Das mit einem vermieteten Einfamilien­haus verbundene Haft­pflich­trisiko lässt sich schon für 24 Euro pro Jahr absichern. Der gleiche Schutz kostet aber auch schon mal 107 Euro – mehr als das Vierfache.

Risiko Fotovoltaik mitversichern

Eigentümer eines Hauses mit Solar­strom­anlage auf dem Dach sollten eine Police auswählen, die alle damit verbundenen Haft­pflich­trisiken möglichst voll­ständig über­nimmt. Günstig sind hier nur die Angebote zweier Versicherungs­unternehmen. Der bei vielen anderen Versicherern einge­schränkte Fotovoltaik­schutz reicht nur für kleinere Anlagen. Welche Grenze genau gilt, ist von Versicherer zu Versicherer verschieden. Im Einzel­fall schließen die Unternehmen die Haftung für Schäden durch die Strom­einspeisung ins Netz aus. Auch damit müssen sich Grund­besitzer auf der Suche nach Versicherungs­schutz nicht abfinden. Genügend Anbieter im Finanztest-Vergleich bieten Schutz vor allen Fotovoltaik-Haft­pflich­trisiken.

Unterschiede bei Bauvorhaben

Der Schutz für Haft­pflich­trisiken aufgrund von Bauarbeiten am versicherten Gebäude oder Grund­stück ist ebenfalls unterschiedlich. Bei einzelnen Anbietern endet er schon, wenn sich die Rechnungen am Ende auf über 15 000 Euro summieren. Schutz für bis zu 100 000 Euro-Bauarbeiten ist oft drin, und zwei Anbieter bieten ihn sogar ohne jede Begrenzung der Bausumme.

Sonderfall Eigentümer­gemeinschaft

Besonderheit bei Eigentümer­gemeinschaften: Einige Versicherer zahlen auch für die Folgen von Schäden am Gemein­schafts­eigentum. Typisches Beispiel: Die Deckenbalken eines Altbaus sind vom Schwamm befallen. Während der Sanierung müssen die Bewohner einzelner Wohnungen in Ausweichquartieren unterge­bracht werden. Die Eigentümer­gemeinschaft muss die Kosten dafür über­nehmen. Etwa ein Drittel der Anbieter im Finanztest-Vergleich kommt auch für solche Schäden auf. Damit sind sie erste Wahl für Eigentümer­gemeinschaften. Die übrigen Anbieter schließen Kosten von Folgeschäden ausdrück­lich aus.

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