Häusliches Arbeits­zimmer Offene Einsprüche auf einen Schlag abge­lehnt

Häusliches Arbeits­zimmer - Offene Einsprüche auf einen Schlag abge­lehnt
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Kosten für ein sowohl privat als auch beruflich genutztes häusliches Arbeits­zimmer können Steuerzahler nicht einmal anteilig steuerlich geltend machen, urteilte der Bundes­finanzhof (unter anderem Az. GrS 1/14 und 2 BvR 949/17).

Allgemein­verfügung gegen alle Einsprüche

Der Bundes­finanzhof hat entschieden (unter anderem Az. GrS 1/14 und 2 BvR 949/17) und die Finanzbehörden weisen deshalb mit einer Allgemein­verfügung vom 30. April 2018 alle Einsprüche dagegen zurück. Betroffen sind die Fälle, in denen Steuerzahler die Streichung solcher Kosten für gesetzes­widrig hielten oder das Grund­gesetz verletzt sahen. Alle offenen Einsprüche und Änderungs­anträge, die Steuerzahler so begründet hatten, lehnte die Verwaltung nun auf einen Schlag ab.

Betroffene mit längerer Klagefrist

Das Ziel von Allgemein­verfügungen: Sie entlasten die Verwaltung, die dann keine individuellen Einspruchs­entscheidungen schreiben muss. Betroffenen steht es aber offen, zu klagen. Dafür bekommen sie länger Zeit: Die Frist beträgt ein Jahr, nachdem die Verfügung im Bundes­steuerblatt veröffent­licht wird.

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