Für Berufstätige, die zuhause ein Arbeitszimmer haben, gibt es ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 2. März. Darin steht, wie viel sie für Posten wie die Miete und Einrichtung absetzen können ( IV C 6 - S 2145/07/10002).

  • Das Finanzamt muss bis zu 1 250 Euro im Jahr anerkennen, wenn es für die daheim erledigten Tätigkeiten woanders keinen Arbeitsplatz gibt. Das kommt zum Beispiel bei Lehrern vor, die in der Schule für die Unterrichtsvorbereitung keinen Schreibtisch haben. Auch Arbeitnehmer, die nebenbei freiberuflich arbeiten, profitieren von der Regelung. Die Regierung hat sie Ende 2010 getroffen.
  • Den Höchstbetrag von 1 250 Euro gibt es auch, wenn das Arbeitszimmer nicht das ganze Jahr benötigt wird.
  • Teilen sich mehrere Bewohner den Raum, erhalten sie den Betrag von 1 250 Euro je nach Arbeitszeit. Nutzen zwei Partner den Raum je zur Hälfte, kann jeder Kosten bis 625 Euro absetzen.
  • Unbegrenzt zählen alle Kosten, wenn das Zimmer Mittelpunkt der beruflichen Arbeit ist – wie bei Ingenieuren, die zuhause theoretisch komplexe Problemlösungen erarbeiten, auswärts aber auch Kunden betreuen.

Tipp: Im Internet steht das Schreiben auf der Seite des Bundesfinanzministeriums unter Aktuelles / BMF-Schreiben.

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