Tipps

In den Müll. Reizen Sie die Verbrauchs­frist von rund einer Woche lieber nicht aus. Danach sollten Sie frisches Geflügel auf keinen Fall mehr zubereiten. Verzichten Sie auch, wenn es schon vorher verblasst ist und säuerlich riecht.

In der Kälte. Die ideale Temperatur im Kühl­schrank ist 4 Grad Celsius. Bevor frisches Geflügel aber zu lange dort liegt, frieren Sie es lieber ein. Tauen Sie es später im Sieb auf, am besten im Kühl­schrank, und verarbeiten Sie es dann schnell.

In der Hitze. Garen Sie Geflügel immer gut durch. Das tötet gefähr­liche Bakterien wie Salmonellen und Campyl­obacter sicher ab.

In der Küche. Waschen brauchen Sie die Filets nicht. Es erhöht nur die Gefahr, dass sich Keime vom Fleisch auf Arbeits­flächen verbreiten. Reinigen Sie Hände, Messer, Bretter mit heißem Wasser nach dem Schneiden von rohem Fleisch. Lassen Sie es nie offen im Kühl­schrank stehen.

Im Internet. Unter http://btl.bvl.bund.de/btl/ erfahren Sie, in welchem Betrieb das Hähn­chen geschlachtet oder zerlegt wurde. Suchen Sie dort die Nummer, die in einem Oval auf der Verpackung steht.

Im Bewusst­sein. Sie können sich Biohähn­chen­brust nicht ständig leisten, aber Tier- und Umwelt­schutz sind Ihnen wichtig? Probieren Sie, weniger Fleisch zu essen, und genießen Sie es mit gutem Gewissen.

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