Haltbar, abgepackt, lose: Unterschiedliche Hackfleischsorten

Hackfleisch Test

Das Haltbare

Haltbar ist Hackfleisch mit einer Verbrauchsfrist von mehreren Tagen – so genanntes „EU-Hackfleisch“. Die Produkte werden zentral in Betrieben mit einer EU-Zulassung hergestellt und verpackt.

Auf dem Etikett steht: „Unter Schutzat­mosphäre verpackt“ – das heißt, Luft wird durch ein Gemisch aus Sauerstoff, Kohlendioxid und eventuell Stickstoff ersetzt. So bleibt die Fleischfarbe erhalten. Das Hackfleisch ist mehrere Tage haltbar, im Test waren das laut Anbieter bis zu neun Tage. Voraussetzung: Es muss bei maximal zwei Grad Celsius aufbe­wahrt werden. Ein Haushaltskühlschrank kann das aber meist nicht leisten. Zu erkennen ist die Verpackung an der tiefen Kunststoffschale mit der straffen Ab­deckfolie. Sie sind an den Außenrändern miteinander verschweißt.

Das Tagesfrische – lose

Hackfleisch Test

Lose an der Fleischtheke eingekauftes Hackfleisch. Es wird im Supermarkt oder beim Fleischer gewolft und an der Theke zum Verkauf angeboten. Das Fleisch muss noch am Herstellungstag verbraucht werden. Auch hier ist Kühlen bei höchstens vier Grad Celsius angesagt. Im Inneren der Fleischmasse – also dort, wo kein Sauerstoff hinkommt – wird Hackfleisch in relativ kurzer Zeit bräunlich-grau. An der Fleischtheke kann man deshalb beim Abwiegen gut sehen, ob das Gehackte schon länger in der Auslage liegt.

Das Tagesfrische – abgepackt

Hackfleisch Test

Tagesfrisch wird Hackfleisch genannt, das am Herstellungstag zu verbrauchen ist. Es wird in den Supermärk­ten produziert, vor Ort in Schalen aus Polystyrol gefüllt und mit einer sauerstoffdurchlässigen, dehnbaren Kunststofffolie umhüllt.

Dieses Gehackte muss bei Temperaturen bis maximal vier Grad Celsius gelagert werden. Vom so genannten EU-Hackfleisch ist die tagesfrische Ware gut zu unterscheiden: Die Schale ist flach und das Fleisch türmt sich meist wie ein kleiner Berg darin.

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