Tipps

  • Kühl und schnell. Transportieren Sie Hackfleisch nach dem Einkauf schnell und möglichst kühl nach Hause – am besten in einer Kühl- oder Isoliertasche.
  • Mindestens zehn Minuten. Gehacktes muss rasch verbraucht werden. Beim Kochen, Braten oder Grillen gilt: Mindestens zehn Minuten durchgaren lassen.
  • Selber durchdrehen. Mit einem Fleischwolf können Sie zu Hause frisches Hack selbst herstellen. Verbrauchen Sie das Hackfleisch nach dem Wolfen schnell und reinigen Sie den Fleischwolf gründlich.
  • Besser nicht einfrieren. Hackfleisch selbst einzufrieren, sollte die Ausnahme bleiben. Deshalb am besten schnell verbrauchen – oder beim Einkauf auf tiefgefrorenes Gehacktes ausweichen.
  • Vorsicht. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, Hackfleisch durchgegart zu essen. Roh verzehrt – zum Beispiel als Mett oder Hackepeter – besteht das Risiko einer Infektion, etwa mit Salmonellen. Das gilt vor allem für Schweinehack – und damit auch für gemischtes Hackfleisch. Gerade Schwangere sollten in dieser Hinsicht besonders vorsichtig sein und generell auf rohes Fleisch verzichten.
  • Reinigen. Nach dem Umgang mit rohem Hackfleisch gründlich die Hände waschen und auch Küchengeräte (Messer, Schneidbrett, Arbeitsplatte) mit Spülmittel reinigen, damit Keime nicht auf andere Lebensmittel übergehen können. Spüllappen sollten regelmäßig gewechselt werden.
  • Beachten. Achten Sie unbedingt auf die Verbrauchsfrist. Und vertrauen Sie auch auf Ihre eigenen Sinne: Riecht das Fleisch bereits unangenehm, werfen Sie es lieber in den Mülleimer.

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