Haartrockner von Penny Schnelltest

Der Discounter Penny bietet seit Montag, den 16. November, einen Haartrockner mit Ionenfunktion an. Preis: 14,99 Euro. Ob der Föhn schnell und schonend trocknet, ohne das Haar aufzuladen, und trotzdem Volumen zaubert - das zeigt der Schnelltest.

Mangelhafte Vorgänger

Im vergangenen Haartrockner-Test 10/09 ging das günstigste aller getesteten Geräte (10 Euro) bereits nach 72 Stunden Laufzeit in Flammen auf. Zudem sengte der Föhn einer Testperson per Stichflamme die Haare an. Dazu kamen ein Kabelbruch und im Ventilator verfangene Haare. Aber auch der teure Föhn von Starfriseur Udo Walz (50 Euro) versagte. Er zerbrach beim Falltest.

Penny föhnt sicher

Der preiswerte Haartrockner von Penny (14,99 Euro) dagegen hat die Sicherheitsprüfungen im Schnelltest bestanden: Der Falltest aus 70 Zentimetern Höhe konnte dem Föhn nichts anhaben. Beim Kabelbiegetest gab es keinen Kabelbruch. Verfangene oder gar angesengte Haare - Fehlanzeige. Gut!

Dauertest läuft noch

Um den Dauertest zu bestehen, müsste der Haartrockner von Penny 400 Stunden mit Pausen ohne Probleme laufen. Bisher hat der Föhn knapp ein Drittel der Zeit geschafft. Sollte er die restlichen Stunden nicht problemlos überstehen, wird test.de sofort darüber informieren.

[Update 08.12.2009] Der Penny-Haartrockner hat den Dauertest bestanden.

Der tut, was er soll

Und auch beim Funktionstest schneidet der Penny-Haartrockner gut ab: Er trocknet schnell, wird nicht zu heiß und schädigt das Haar nicht. Kurz: Motor und Gebläse sind gut aufeinander abgestimmt.

Frisiert gut

Nach dem Föhnen haben die Testpersonen ihre Frisuren beurteilt. Ergebnis: Volleres, weiches und kaum statisch aufgeladenes Haar. Ob das Resultat allerdings auf die integrierte Ionenfunktion zurückzuführen ist, können die Tester nicht eindeutig sagen.

Ein Leichtgewicht

Auch mit der Handhabung des Penny-Haartrockners waren die Testpersonen zufrieden: Das Kabel ist lang genug. Der Haltegriff liegt gut in der Hand. Und mit seinen 504 Gramm ist der Föhn angenehm leicht.

Schwer zu reinigen

Ein paar Nachteile hat der Haartrockner von Penny doch: Einige Testpersonen bemängelten, dass der Föhn relativ laut und die integrierte Ionenfunktion nicht abschaltbar sei. Besonders glatte, feine Haare können deshalb nach dem Föhnen platt am Kopf anliegen. Die zwei Schalter für die Temperatur- und die Gebläsestufen liegen zu weit auseinander und sind nicht beschriftet. Die Reinigung des Flusensiebs ist unpraktisch, weil das Schutzgitter nicht vollständig abnehmbar ist.

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