Haartrockner Test

In der kalten Jahres­zeit neigen Haare oft dazu, sich elektrostatisch aufzuladen. Meist weil sie durch Heizungs­luft und Föhnen ausgetrocknet sind. Abhilfe versprechen Haartrockner mit Ionen­technologie. Negativ geladene Teilchen sollen fliegende Mähnen bändigen. Im Labor traten elf Haartrockner mit Ionen­funk­tion gegen fünf Föhne ohne Ionen­funk­tion an. Testsieger ist ein Modell mit Ionen­funk­tion. Er zähmt eindrucks­voll elektrisiertes Haar. Aber unter den Zweit­platzierten steht auch ein Gerät ohne die neue Technik, ein Schnäpp­chen für zehn Euro. Der Test zeigt, was der unsicht­bare Ionen­strahl wirk­lich kann und wo seine Grenzen liegen.

Der Einstieg in den Testbe­richt

„Der Kopf ist gewaschen, geföhnt und gestylt. Schnell noch den Pulli überge­streift – und die Freude am eigenen Spiegel­bild ist schlag­artig dahin. Wo eben noch eine Frisur war, steht der Schopf nun in alle Richtungen – elektrostatisch aufgeladen.

Vor allem im Winter neigen Haare zu solchen Eskapaden, meist weil sie durch Heizungs­luft und Föhnen ausgetrocknet sind. Abhilfe versprechen Haartrockner mit Ionen­technologie. Laut Werbung sollen sie geladene Mähnen zähmen, das Haar glätten und gepflegt glänzen lassen. Die Wirk­samkeit der Technologie ist jedoch seit ihrer Einführung umstritten. Erst­mals hat die Stiftung Warentest nun systematisch untersucht, was der unsicht­bare Ionen­strahl wirk­lich kann.

Im Labor treten elf Haartrockner mit Ionen­funk­tion sowie fünf Föhne ohne dieses Merkmal gegen­einander an. Alle haben mindestens zwei Temperatur- und Gebläse­stufen. Testsieger ist ein Modell mit Ionen­funk­tion. (...)“

Das Video zum Test

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