Tipps

Haare glätten ist nicht so einfach wie Haare kämmen. Übung macht den Meister. Folgende Tipps helfen beim sicheren und haarschonenden Stylen.

  • Vorbereiten. Das Haar sollte frisch gewaschen aber schon richtig trocken sein. Dann lässt es sich am besten glätten. Feuchtes Haar würde „gekocht“ und so geschädigt. Stecken Sie das Deck­haar am Ober­kopf fest. Ein Hitzespray ist oft unnötig und könnte hartnä­ckige Flecken auf dem Gerät hinterlassen.
  • Temperatur regeln. Stellen Sie die Temperatur ein – für gesundes und kräftiges Haar nicht höher als 200 Grad. Das Hitze­limit für feines, gefärbtes, gebleichtes oder geschädigtes Haar liegt bei nur 180 Grad.
  • Glätten. Nehmen Sie eine Strähne straff zwischen Zeige- und Mittel­finger der einen Hand. Ziehen Sie jetzt den Haarglätter mit der anderen Hand zügig vom Haar­ansatz bis zu den Spitzen. Glätten Sie Strähne für Strähne – erst das feine Unter­haar, dann das Deck­haar. Arbeiten Sie sich vom Nacken zum Gesicht vor. Sie können die Frisur mit Haar­spray fixieren.
  • Auskühlen. Lassen Sie den Glätter nach dem Einsatz zehn Minuten auf einer hitze­festen Oberfläche auskühlen, zum Beispiel auf Stein, Keramik oder einer Hitze­schutz­matte aus dem Friseurfach­geschäft. Wichtig: Der heiße Glätter sollte für Kinder unerreich­bar sein.
  • Pausieren. Glätten Sie Ihr Haar nicht ständig. Grund­sätzlich verträgt gesundes Haar die Hitzestrapaze deutlich besser als angegriffenes.
  • Meiden. Das Bundes­institut für Risiko­be­wertung warnt vor neuartigen chemischen Haarglättungs­mitteln aus dem Ausland und dem Internet­handel. Die Produkte können krebs­er­regendes Form­aldehyd enthalten (Formaldehyd in Haarglättungsmitteln, pdf, Bundes­institut für Risiko­be­wertung).

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