HPV-Test Meldung

Tests auf HPV – humane Papillomviren – könnten früher dazu beitragen, Vorstufen des Gebärmutterhalskrebses zu erkennen und eventuell Tumore zu verhindern. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (Iqwig), das Studien mit mehr als 200 000 Frauen ausgewertet hat. Infektionen mit bestimmten HPV-Typen erhöhen das Risiko für Gebärmutterhalskrebs. Zur Früherkennung bieten die gesetzlichen Krankenkassen derzeit einen jährlichen Pap-Test an – das ist ein Abstrich vom Gebärmutterhals, der auf Zellveränderungen untersucht wird. Der Pap-Abstrich erkennt meist Krebsvorstufen in einem frühen Krankheitsstadium. Den HPV-Test zahlen die Krankenkassen nur in Ausnahmefällen, zum Beispiel bei einem unklaren Pap-Befund. Ob eine der beiden Untersuchungen überlegen ist, kann laut Iqwig derzeit noch nicht entschieden werden. Informationen zur HPV-Impfung für Kinder in unserem Test „Impfen“.

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