HP-Fotodrucker bei Lidl Schnelltest

Mit Markenware wirbt Lidl um die Gunst der Käufer. Einen HP Photosmart 338-Fotodrucker für 69,99 Euro gibts ab morgen bei dem Discounter. Der Preis ist heiß. Nicht mal in schmuddeligen Ecken des Internets ist das Gerät derzeit für so wenig Geld zu haben. Und: Im aktuellen Vergleichstest schlug sich der praktisch baugleiche Photosmart 335 ganz anständig. In einer Disziplin allerdings patzte er. test.de schildert die Stärken und Schwächen des Fotodruckers aus dem Lidl-Angebot und sagt, wie das Gerät trotz eines handfesten Nachteils zum Schnäppchen wird.

Stark im Druck

Beim Drucken gab der Photosmart 335 im Vergleichstest in test 7/2006 ein gutes Bild ab. Voraussetzung: Die Kamera ist direkt über USB-Kabel mit dem Drucker verbunden. Kommen die Fotodaten von einer Speicherkarte oder aus dem PC, lässt die Druckqualität nach und ist nur noch befriedigend. Allerdings brauchen Fotofreunde etwas Geduld. Fast zwei Minuten dauert es, bis der kleine und leichte Postkartenproduzent ein Bild zu Papier gebracht hat.

Günstig im Kostenvergleich

Auch die Kosten pro Foto sind im Vergleich günstig. Durchschnittlich 24 Cent kosten Papier und Tinte pro Photosmart 335-Ausdruck im Postkartenformat. Nur die Epson Picturemates 100 und 500 sind mit 22 und 23 Cent je Bild noch etwas günstiger bei den Kosten. Allerdings besteht bei ihnen die Gefahr von Defekten durch eingetrocknete Tinte. Solche kann zwar auch den Photosmart-Drucker lahmlegen. Doch im Gegensatz zu den beiden Epson-Modellen reicht bei ihm ein Austausch der Tintentanks, um ihn wieder in Schwung zu bringen. Zu beachten: Selbst 20 Cent je Ausdruck können ganz schön ins Geld gehen, wenn größere Teile der Verwandtschaft Interesse an einer besonders gelungenen Aufnahme anmelden.

Schwach im Stromverbrauch

Die große Schwäche des kleinen HP-Fotodruckers: Er braucht zu viel Strom. Selbst nach dem Ausschalten verheizen seine Schaltkreise deutlich über 4 Watt. Das belastet Stromrechnung und Umwelt völlig unnötig. Schluss ist mit jedem Stromverbrauch beim Ziehen des Netzsteckers. Das ist lästig, aber lohnt. Etwas komfortabler wirds mit einer geschickt platzierten schaltbaren Steckerleiste, zumal sich in den meisten Haushalten auch sonst noch Geräte finden lassen, die ohne eine solche Abschaltung sinnlos Strom verbrauchen.

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