HKA-Bank 1954 Meldung

Im schicken Kölner Mediapark sitzt die deutsche HKA-Dependance. Wer anruft, bekommt aber immer nur eine Sekretärin an die Strippe.

Auch wenn die Renditeversprechen der HKA-Bank 1954 Ltd. mit Repräsentanz in Köln fantastisch klingen: Anleger sollten dort kein Geld investieren. Die HKA-Bank hat nach Auskunft der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs­aufsicht (BaFin) keine Erlaubnis für das Einlagengeschäft und handelt rechtswidrig. Inzwischen hat die Behörde dem verantwortlichen Dirk Stefan Freese das Bankgeschäft untersagt und angeordnet, das gesamte eingezahlte Geld zurückzuüberweisen.

Die HKA-Bank, nach eigenen Aussagen aus Neuseeland stammend, betreibt laut Briefkopf ein Servicecenter in Köln und macht deutschen Kunden tolle Angebote: Für Festgeld soll es jährlich 9,35 Prozent Rendite geben bei einer Mindestanlage von 100 000 Euro und 36 Monaten Laufzeit. Wie die Traumrendite erwirtschaftet werden soll, erklärte die HKA-Bank auf Anfrage nicht.

Sie verrät auch nicht, wie das Anlegergeld gegen eine Bankpleite gesichert ist. Auf der Homepage der HKA-Bank steht nur der Verweis auf ein privates Bankenverzeichnis, das als Nachweis der Anlagesicherheit dienen soll. Geworben wird dort auch mit einem ominösen „A-Rating“ und dem mehrfachen Gewinn eines „Sucess Award“ für erfolgreiche Geldanlage.

Dieser Artikel ist hilfreich. 487 Nutzer finden das hilfreich.