Es klingt nach einem ehrgeizigen Plan: Bis 2030 will die Welt­gemeinschaft die Immun­schwächekrankheit Aids komplett besiegen. So lautet eine gemein­same Erklärung der UN-Voll­versamm­lung, die vor dem Aids-Kongress im südafrikanischen Durban erschien. Vor allem zwei Punkte sollen zum Ziel führen: ein einfacher Zugang für alle Menschen zu regel­mäßigen HIV-Tests sowie im Fall einer Infektion zu einer sofortigen Arznei­mittel­therapie. Unbe­handelte oder nicht erkannte Infektionen sind doppelt gefähr­lich: für die Betroffenen selbst sowie für Dritte, die sich unwissentlich anste­cken. Seit dem Jahr 2010 gab es im Kampf gegen Aids bereits beein­druckende Erfolge. Heute sind doppelt so viele HIV-Infizierte wie damals mit Medikamenten versorgt – aber dennoch nur ungefähr jeder zweite Bedürftige. Derzeit leben rund 37 Millionen Menschen mit dem Aids-Erreger. Bis 2030 bleibt viel zu tun.

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