Groupon, Dailydeal und Co.: Scheine für Schnäpp­chenjäger

Onlineportale wie Groupon oder Dailydeal verkaufen ebenfalls Gutscheine. Für sie gelten jedoch andere Regeln als für den klassischen Geschenk­gutschein. Vom Hotel­auf­enthalt über Kosmetikbe­hand­lungen bis zur Wasch­pulver-Vorrats­packung – Schnäpp­chenjäger können über diese Portale Gutscheine für verschiedenste Dienst­leistungen und Waren kaufen.

  • Großer Rabatt. Diese „Deals“ kosten oft nur einen Bruch­teil des üblichen Verkaufs­preises. Der Kunde kauft sie online, bezahlt an das Gutscheinportal und erhält eine Mail mit einem Kupon. Diesen druckt er aus und löst ihn beim Anbieter ein.
  • Kurze Lauf­zeit. Aufgrund des großen Rabatts sind hier kurze Lauf­zeiten zulässig. Gerichte haben entschieden, dass Dienst­leister und Händler die Gültig­keit solcher Aktions­preise auf wenige Monate begrenzen dürfen. Die Lauf­zeit muss auf dem Gutschein aber deutlich vermerkt sein.
  • Keine Garantie. Für die Qualität des Gekauften muss das Gutscheinportal nicht gerade­stehen. Der Kunde muss sich direkt mit dem Anbieter auseinander­setzen – auch dann, wenn er in dem Restaurant oder bei dem Hand­werker inner­halb der Lauf­zeit keinen Termin erhält.
  • Störende Insolvenz. Geht ein Händler pleite, bevor jemand seinen Gutschein einlösen konnte, kommt es auf die allgemeinen Geschäfts­bedingungen an. Gesetzlich sind Gutscheinportale nicht verpflichtet, Kunden zu entschädigen. Groupon bietet Kunden in diesem Fall neue Gutscheine oder eine Erstattung an, behält sich aber vor, die Geschäfts­bedingungen jeder­zeit zu ändern.
  • Lohnender Vergleich. Nicht immer sparen Sie mit angeblichen Schnäpp­chen Geld. Lesen Sie die Beschreibung genau. Vergleichen Sie Preise und Leistungen mit anderen Offerten.

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