Gut essen mit der Stiftung Warentest Frucht­saft-Eis am Stiel

0
Gut essen mit der Stiftung Warentest - Frucht­saft-Eis am Stiel
Fünf Sorten Eis. Kiwi, Rhabarber, Apfel, Kirsche, Mango (im Uhrzeiger­sinn). © Manuel Krug

Von wegen einfach nur Saft einfrieren: Zwei Tricks helfen, dass die hausgemachte Erfrischung wirk­lich aromatisch schmeckt und keine großen Eiskristalle bildet.

Inhalt

Zutaten für sechs Eisformen

  • 0,75 l Saft (zum Beispiel Orange, Apfel, Multi­vitamin) oder Frucht­nektar (Kirsche, Mango, Rhabarber)
  • 15 Gramm Stärke (2 g pro 100 ml Flüssig­keit)
  • Außerdem: Formen für Wasser­eis, zum Beispiel 6 Stück – jede für rund 85 ml Flüssig­keit

Nähr­werte pro Eis (aus Apfelsaft)

  • Energie: 71 kcal / 298 kJ
  • Kohlenhydrate: 16 g

Kochen und backen mit der Stiftung Warentest

Rezepte.
In unserem Buch Eis! Gelato! Sorbet! Alles selbst gemacht finden Sie weitere Eisrezepte. Und ganz gleich, ob Sie Rezepte zum Grillen, zur veganen, vegetarischen oder einfach gesunden Ernährung suchen: Der Blick in unsere Rezept-Sammlung lohnt sich.
Kochbücher.
Die Kochbücher der Stiftung Warentest sollten in keiner Küche fehlen – darunter Aroma Gemüse, Küchen­labor und die Nebenbei-Diät. Einen Über­blick über das große Angebot zeigt Ihnen der Bücher-Shop auf test.de.
Eis im Test.
Wenn die Zeit zum Selbermachen fehlt, finden Sie im Test von Frucht- und Wassereis empfehlens­werte Produkte aus dem Handel. Doch lieber Vanille­eis? Lesen Sie unseren Test von Vanilleeis.

Zubereitung

Gut essen mit der Stiftung Warentest - Frucht­saft-Eis am Stiel
Dünnes Eis. Es bildet sich nach etwa ein bis zwei Stunden im Kühlfach. © Manuel Krug

Eisscherben abheben. Gießen Sie den kühl­schrankkalten Saft in eine eher flache Schale. Stellen Sie diese ins Gefrierfach oder in die Tiefkühl­truhe. Nach einer bis zwei Stunden bilden sich dünne Eisscherben auf der Oberfläche und am Rand. Scherben abheben, etwa mit einer Gabel – sie können dann gelutscht oder entsorgt werden. Saft in einen Topf gießen.

Gut essen mit der Stiftung Warentest - Frucht­saft-Eis am Stiel
Verdicken. Etwas Stärke macht das Eis später gut schleck­bar. © Manuel Krug

Saft mit Stärke andi­cken. Den kalten Saft im Kochtopf mit der Stärke verrühren. Den Saft-Stärke-Mix unter Rühren sprudelnd aufkochen, dann bindet sich die Stärke ab. Den Topf von der heißen Platte ziehen. Abkühlen lassen.

Angedickten Saft einfrieren. Saft in passende Formen füllen, im Tiefkühlfach des Kühl­schranks oder in der Tiefkühl­truhe gefrieren lassen. Für manche Eisformen gibt es Deckel mit integriertem Stiel. Damit lässt sich die Form vor dem Gefrieren schließen. Wer sich für einen Holz­stiel entscheidet, kann ihn ins halb­gefrorene Eis stecken – etwa nach einer Stunde im Frost. Das Frucht­saft-Eis vor dem Verzehr nach Wunsch noch ein paar Minuten im Kühl­schrank temperieren lassen.

Mit Püree variieren. Statt Saft oder Nektar können Sie nach diesem Herstellungs­prinzip auch püriertes Obst verarbeiten. Am besten eignen sich Früchte mit weichem Frucht­fleisch wie Kiwis, Erdbeeren oder Pfirsiche.

Tipps aus der Testküche

Gut essen mit der Stiftung Warentest - Frucht­saft-Eis am Stiel
Guido Ritter © Ute Friederike Schernau

Durch Ausfrieren konzentrieren. Beim Frieren des Safts dehnen sich die Wasser­moleküle aus. Wegen ihrer geringen Dichte schwimmen sie oben: als Eis. Wird es entfernt, hat der Saft etwa ein Drittel weniger Wasser – dafür aber mehr Zucker und Geschmack.

Stärke gegen Eiskristalle. Stärke bindet Wasser. Bei Minusgraden bildet es so weniger große Kristalle.

0

Mehr zum Thema

  • Gut essen mit der Stiftung Warentest Vanille-Vla mit Beeren

    - Der leicht flüssige Pudding aus den Nieder­landen geht kinder­leicht. Wir kochen ihn ohne Fertigpulver, dafür mit echter Vanille, Stärke, Kurkuma und nur wenig Zucker....

  • Gut essen mit der Stiftung Warentest Rosa Senf – selbst gemacht

    - Ohne Mühle gehts kaum. Aber sonst ist der Aufwand gering. Einfach Senfkörner mahlen und mit Essig, Saft und Salz in eine aromatisch-scharfe Creme verwandeln.

  • Gut essen mit der Stiftung Warentest Waldorf­salat mit Rosinen

    - Edler Geschmack, preis­werte Zutaten – der Salatklassiker aus dem New York des späten 19. Jahr­hunderts lässt sich prima vorbereiten und mit Rosinen fruchtig variieren.

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.