Private Alters­vorsorge wird in Zukunft für Gering­verdiener attraktiver. Der Bundes­tag hat mit dem Gesetz zur Stärkung der Betriebsrenten, Finanztest 8/2015, beschlossen, dass ab 2018 Einkünfte aus Zusatz­renten nicht mehr zu 100 Prozent auf die Grund­sicherung im Alter ange­rechnet werden.

Bisher haben Menschen, deren Rente im Alter nicht reicht und die auf Grund­sicherung angewiesen sind, keinen Vorteil, wenn sie zusätzlich fürs Alter vorgesorgt haben. Die Grund­sicherung wird bedarfs­geprüft ausgezahlt: Es gibt nur so viel zusätzlich, bis der Rentner die vorgesehene Einkommens­summe erreicht hat.

In Zukunft sollen Beträge bis zu 202 Euro anrechnungs­frei bleiben und so das verfügbare Einkommen erhöhen. Dies gilt aber nur für staatlich geförderte Formen der Alters­vorsorge, also Renten aus einer betrieblichen Alters­vorsorge, Riester-Renten und Rürup-Renten.

Dieser Artikel ist hilfreich. 7 Nutzer finden das hilfreich.