Der zwischen SPD und CDU/CSU im Koalitions­vertrag vereinbarte Mindest­lohn von 8,50 Euro pro Stunde reicht nicht, um im Alter eine gesetzliche Rente ober­halb der Grund­sicherung zu bekommen. Dies geht aus einer Antwort der Bundes­regierung auf eine parlamentarische Anfrage der Links­partei hervor.

Ein Arbeitnehmer, der 45 Jahre lang 38,5 Stunden in der Woche arbeitet, müsste mindestens 10 Euro in der Stunde verdienen, um nach derzeitigem Stand im Alter mehr als rund 700 Euro gesetzliche Rente zu bekommen. Der Betrag entspricht der Grund­sicherung im Alter. Die Leistung bekommen alle, die zu wenig Alters­einkommen haben und nicht von einem Partner versorgt werden.

Die Bundes­regierung weist darauf hin, dass mit einer Riester-Rente „eine deutliche höhere Gesamt­versorgung erzielt werden kann“.

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