Glossar

Beim Marketing sind Anglizismen normal. Wichtig ist, dass die Begriffe im Unterricht erklärt werden. Ein Auszug aus dem Vokabular der getesteten Kurse.

Above-the-line. Werbeformen wie Anzeigen, Spots, Plakate, die in klassischen Medien wie Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk, Fernsehen, Kino und Außenwerbung platziert werden.

Below-the-line. Alle Werbeformen, die nicht in den klassischen Medien betrieben werden. Zum Beispiel Verkaufsförderung, Direktwerbung, Events und Sponsoring.

Business-to-Business (B2B). Beziehungen zwischen Unternehmen, im Gegensatz zu Privatpersonen oder Mitarbeitern.

Business-to-Consumer (B2C). Beziehungen zwischen Unternehmen und Endverbrauchern.

Customer-Relationship-Management (CRM). Wird oft auch Kundenbeziehungsmanagement oder Kundenbindungsmanagement genannt. Das Ziel ist die Optimierung aller Beziehungen zu vorhandenen und außerdem zu potenziellen Kunden.

Gender Marketing. Marketingstrategie, die die unterschiedlichen Bedürfnisse, Fähigkeiten und Lebensgestaltungen von Männern und Frauen berücksichtigt. Dies spiegelt sich im gesamten Kauf- und Kommunikationsverhalten wider, etwa beim Kauf von Alltagsgütern oder im Umgang mit technischen Produkten.

Guerilla Marketing. Marketingaktionen, die mit untypisch geringem Mitteleinsatz eine überproportional große Wirkung erzielen. Solche Aktionen sind immer unkonventionell, manchmal am Rande des Erlaubten und im Idealfall spektakulär. Zum Beispiel flitzte während eines Länderspiels in Australien ein nackter Mann mit aufgemaltem Logo über das Fußballfeld, was zu riesigem Medienecho führte.

Mass Customization. Produktion für einen großen Absatzmarkt unter Berücksichtigung der individuellen Kundenbedürfnisse. Die Kosten dürfen nicht wesentlich höher liegen als bei standardisierter Massenanfertigung.

Mobile Marketing. Digitale Werbung, Informationen oder Transaktionen, die über Mobilfunk und Internet zur Verkaufsförderung verschickt werden.

Multilevel Marketing. Andere Begriffe sindAffiliate Marketing, Network Marketing, Empfehlungsmarketing oder Strukturvertrieb. Verkauf von Produkten im Pyramidensystem, einer hierarchischen Form des Verkaufs von Kunden zu Kunden. Jeder Kunde wird selbst zum Verkäufer. Provision gibt es dabei nicht nur für die selbst erzielten Verkäufe, sondern auch für die Verkäufe der angeworbenen Verkäufer. Diese Vertriebsform ist umstritten, weil sie womöglich Wettbewerbsverstöße toleriert und oft Druck auf die Verkäufer ausübt.

Viral Marketing. Alle Mittel, mit denen Anbieter ihre Kunden dazu animieren, ihre Produkte und Dienstleistungen auf dem Weg der Mundpropaganda zu empfehlen. Die Effekte des Viral Marketing sind nur begrenzt planbar.

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